Bibliotherapie - von der Power, die in Büchern steckt

Erfahre mehr über den theoretischen Hintergund von Literaturpower
 

Bestimmt kennst du das: Du liest einen guten Roman und hinterher bleibt so ein sonderbares Gefühl. Irgendetwas in dir wurde aufgerüttelt; das Gelesene hat dich inspiriert, befreit, vielleicht aber auch angestachelt und alarmiert.

“Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.” Franz Kafka.

Vielleicht hat die Protagonistin oder der Protagonist genau das erlebt, was du auch gerade erlebst; kennt die gleichen Probleme wie du oder stellt sich Herausforderungen, die auch auf dich warten. In diesem Artikel erfährst du mehr über das bibliotherapeutische Konzept hinter Literaturpower und stellst sicher fest, dass Bibliotherapie bereits ein fester Bestandteil in deinem Leben ist.

1. Definition und Ziele der Bibliotherapie

Bibliotherapie ist eine künstlerische Therapieform

Bücher sind für Kira mehr als nur Unterhaltung

Kunsttherapie ist den meisten Menschen ein Begriff. Sie fördert die sinnliche Wahrnehmung, entwickelt kreative Fähigkeiten und ermöglicht Menschen ihre innere Gefühlswelt in künstlerischer Form auszudrücken.

Vielleicht hast du selbst schon mal etwas gebaut, gemalt oder in irgendeiner Form geschaffen und hast dabei bestimmte Emotionen in dir aktiviert. Musiktherapie beispielsweise ist ein Teilgebiet der Kunsttherapie. Ein bestimmter Song oder das selbständige Musizieren können individuell Einfluss auf deine Gefühls- und Gedankenwelt nehmen.

Und ganz ähnlich steht es auch mit der Bibliotherapie, die ebenfalls eine Form der Kunsttherapie ist. Das Lesen eines Buches vermag deine psychische und körperliche Gesundheit zu stärken.

Therapie? Ich bin doch nicht krank!

Schrecke bitte nicht vor dem Begriff “Therapie” zurück. Um zu verstehen, was Bibliotherapie bedeutet und welches Potenzial sie hat, ist es wichtig, dass wir uns ein wenig von dem deutschsprachigen Gebrauch des Begriffes lösen und einen Blick auf den etymologischen Ursprung werfen.

Im Altgriechischen wurde der Begriff θεραπεία (therapeia) verwendet, um auszudrücken, dass etwas der Pflege bedarf. Die menschliche Psyche bedarf zweifellos der Pflege, aber nicht alle menschlichen Probleme besitzen Krankheitswert und müssen professionell und medizinisch betreut werden. Ein Buch zu lesen kann keine Krankheit heilen, aber es kann unsere Gefühls- und Gedankenwelt “pflegen” und in diesem Sinne versteht sich Literaturpower.

Darüber hinaus kann auch eine konventionelle Therapie oder medizinische Behandlung durch das Lesen der richtigen Bücher begleitet werden. Später in diesem Artikel wirst du auch Informationen über die unterstützende Wirkung von Bibliotherapie im Rahmen einer professionell begleiteten Therapie erhalten. In erster Linie zeige ich dir hier die Möglichkeiten und Vorteile des Lesens auf und mache deutlich, dass Bücher weit mehr bieten als Wissen und Unterhaltung.

Wahrnehmung, Emotionen und Körperempfindungen

“Manchmal wollen wir einfach offline sein.” meinen Katharina und Mike. “Ohne Musik und Bücher sind wir nicht wir selbst.”

Bibliotherapie nutzt die Kraft von Poesie und Literatur. In einfachen Worten gesprochen, bedeutet das nicht mehr, als dass das Lesen von Büchern einen positiven Einfluss auf deine psychische und sogar körperliche Gesundheit haben kann. Dahinter versteckt sich kein Heilsversprechen, keine Esoterik und keine Übersinnlichkeit, sondern der wissenschaftliche Ansatz, dass unsere kognitive Wahrnehmung sehr wohl unsere Emotionen und damit nicht zuletzt auch unsere körperlichen Empfindungen beeinflusst.

Schauen wir uns das mal im Detail an: Versuche doch mal kurz, dich an den Moment zu erinnern, als du das letzte Mal ein gutes Buch gelesen hast. Erinnerst du dich an die Empfindungen, die dich durchströmt haben? Warst du vielleicht gerührt, beruhigt, fasziniert, angestachelt oder einfach nur interessiert? Bravo, du hast bereits erfolgreich Bibliotherapie betrieben. Worte berühren uns auf verschiedenen Ebenen. Sie halten Gefühle fest und machen sie sagbar. Was uns bislang vielleicht nicht gelang auszusprechen, das begegnet uns in einem Text.

Welche Ziele hat die Bibliotherapie?

Anders als eine konventionelle Therapie, die vor allem die Heilung einer Krankheit vorsieht, steht Bibliotherapie im Sinne von Literaturpower auch und vor allem für persönliches Wachstum, Persönlichkeitsentwicklung, Reflexion und innere Stärkung. Lesend erfährst du einiges über dich. So können Bücher eine Sehnsucht in dir auslösen, dich motivieren, aber auch deine Ängste und Befürchtungen zu Tage treten lassen.

In Büchern:

  • erhältst du einen anderen Zugang zum Erlebten
  • erweiterst du deinen Horizont
  • gewinnst du neue Perspektiven und Blickwinkel
  • lernst du etwas über deine Stärken und Schwächen
  • erfährst du, was du magst und was dich vielleicht sogar abstößt.

Die Story eines ansprechenden Buches kann dir so auch deine persönliche Auseinandersetzung mit Konflikten erleichtern. In den allermeisten Fällen hat das Lesen eines guten Romans oder eines besonderen Gedichts einen positiven Einfluss auf dich.

Nicht zuletzt geht es eben auch um Bewusstmachung. Dabei spielen Orientierung und das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle. Wie wichtig ist Orientierung für dich?

Einmal im Monat nimmt sich Stephan einen ganzen Nachmittag Zeit zum Lesen.

2. Geschichte und Verbreitung der Bibliotherapie

Lesen und Lernen in der Antike

Vor über 2000 Jahren thronten über der großen Bibliothek von Alexandria die Worte “Heilstätte der Seele”. Kreative und künstlerische Prozesse wurden seit jeher genutzt, um sich selbst und auch das gesellschaftliche Umfeld in positiver Art und Weise zu gestalten. Bleiben wir beispielsweise in der Antike und werfen einen Blick auf die Dichter und Denker der Zeit.

Der griechische Philosoph Platon verband in seinen Lehren die Philosophie mit der Poesie. In der griechischen und römischen Mythologie glaubte man zudem, dass Apollo nicht nur der Gott der Heilung und Gesundheit sei, sondern auch für die Dichtkunst verantwortlich ist.

Vielen ist sie sicher ein Begriff: Die Aristotelische Dramentheorie, die besagt, dass die antike Tragödie eine Möglichkeit sei, Emotionen zu aktivieren und dadurch eine seelische Reinigung (Katharsis) zu erreichen. Damals wie heute ist Lesen eine Kulturtechnik, die unsere Gesellschaft und unser Sein entscheidend beeinflusst. Mit Blick auf die alte und neue Geschichte ließen sich einige berühmte Menschen nennen, egal ob PhilosophInnen, MusikerInnen, SchriftstellerInnen oder PsychologInnen, die der Literatur eine heilende und pflegende Kraft zusprachen.

Die Geburt der “Bibliotherapie”

Bücher haben Elfriede schon ihr ganzes Leben lang begleitet.

Explizit wurde erst Anfang des 20.Jahrhunderts von “Bibliotherapie” gesprochen, als auch die Kunsttherapie im Allgemeinen eine Renaissance verzeichnen konnte. Während die Bibliotherapie sich inzwischen im englischsprachigen Raum, aber auch in Skandinavien und Frankreich einiger Popularität erfreut, hat der deutschsprachige Raum hier noch einiges aufzuholen.

Und das trotz der engagierten Bemühungen zahlreicher Bibliotherapeutinnen und Bibliotherapeuten, die sich um die Verbreitung und Ausarbeitung wissenschaftlicher bibliotherapeutischer Theorien verdient gemacht haben.

Zwei Namen sollten an dieser Stelle besondere Nennung finden: Ilse Orth und Hilarion Petzold. Ihrer Arbeit, ihren Veröffentlichungen und ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass es im deutschsprachigen Raum sogar einen Fach- und Berufsverband gibt, der wichtige Qualitätsstandards in der therapeutischen Arbeit sichert.

Darüber hinaus gibt es immer mehr populäre Veröffentlichungen über Bibliotherapie. Eine Auswahl findest du unten in den Quellen. Literaturpower hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedeutung der Bibliotherapie noch stärker ins Bewusstsein zu bringen und dabei dir und anderen Leserinnen und Lesern zu helfen, das passende Buch für dein Lebensgefühl zu finden.

Bücher berühren uns auf verschiedenen Ebenen.

3. Methoden, Wirksamkeit und Anwendung der Bibliotherapie

Inspirierende Bibliotherapie

Wünscht du dir in manchen Situationen Unterstützung, die unaufdringlich, persönlich und einfühlsam ist? Bücher lesen und zwar genau das passende Buch für deine Bedürfnisse, kann eine solche Unterstützung sein. In Abschnitt 1 habe ich bereits beschrieben, was die Ziele und Möglichkeiten der Bibliotherapie sind. Worten haftet eine heilende Kraft an, so sie denn wohl gewählt sind. Ebenso können sie eine destruktive Wirkung haben, wenn ihnen eine negative Intention zugrunde liegt.

Wie schwer kann eine Beleidigung wiegen, wie lange gemeine Worte in unserem Gedächtnis nachhallen! Es ist demnach nicht egal, was wir lesen, aber nicht alles was bibliotherapeutisches Potenzial hat, kommt mit leichter Botschaft und harmloser Sprache daher. Bibliotherapie beschränkt sich nicht auf Wohlfühllektüre. “Ein Buch muss die Axt sein…”, das Zitat kennst du ja jetzt auch schon.

Und abhängig davon welche Emotionen wir auslösen und welchen Lerneffekt wir erzeugen wollen, müssen wir auch zum richtigen Buch greifen. Das ist wahrlich nicht immer entspannend und entlastend. Vielleicht in der Folge, aber nicht zwangsweise unmittelbar während der Lektüre.

Stell dir vor, eine gute Freundin gibt dir einen Rat, der hilfreich ist, aber dennoch Reibung verursacht. Hättest du diesen Rat lieber nicht erhalten? Manchen Konflikten stellen wir uns freiwillig und das ist auch bei der Auseinandersetzung mit Problemen in der Literatur zu beherzigen. Nur so können Bücher stützen, stärken und Perspektiven eröffnen. Der Text ist Fiktion, aber die Gefühle, die wir beim Lesen empfinden, sind echt.

Komplexer gestaltet sich die bibliotherapeutische Erfahrung bei Problemen und Störungen mit Krankheitswert. Ich rate hier dazu, die Kraft der Literatur nur als unterstützendes Element zusätzlich zu einer professionellen Therapie einzusetzen und ggf. in Absprache mit der Therapeutin oder dem Therapeuten. Ein Buch zu lesen kann wahrscheinlich keine mittlere bis schwere Depression heilen. Du kannst aber als Betroffene oder Betroffener Romane lesen, die dir helfen deine Krankheit besser zu verstehen und dich mit deinen Gefühlen nicht alleine lassen.

Viele Menschen ziehen Hoffnung aus dem Wissen, dass andere Menschen ähnliche Herausforderungen kennen. Beim Lesen fällt es uns manchmal leichter einen Entwicklungsprozess nachzuvollziehen. Leichter als die eigenen Sorgen, Ängste und Gedanken immer und immer wieder durchzugehen.

Marion, Ärztin, liest im Sommer mehr Romane als sonst das ganze Jahr über.

Ein gelesener Text wird nicht als etwas Fremdes aufgefasst, sondern er berührt in dir etwas eigenes. Einen sensiblen und vielleicht wunden Punkt. Die Schwingungen, die der Text auslöst, beschäftigen dich nachhaltig. Dabei können Glücksmomente ausgelöst werden, aber auch Verzweiflung, Betroffenheit und Trauer. Andererseits hilft aber auch die Distanz, die wir zu den Figuren und ihrer Geschichte haben, wenn wir diese Distanz zu unseren Herausforderungen nicht immer so einfach herstellen können. Es ist nur eine mittelbare, nicht unmittelbare Konfrontation mit den eigenen Schmerzen, Ängsten oder auch Hoffnungen. Die Identifikation mit Protagonistinnen und Protagonisten hat dadurch eine entlastende Funktion.

Das, was dir bislang vielleicht noch nicht gelang auszusprechen, das kann in einer Geschichte stecken. Die Parallelen, die eine Romanfigur zu deinem Leben aufweist, stoßen dich endlich zu einer Auseinandersetzung an, die weniger schmerzhaft sein kann.

Es gibt sogar, Krisen, die das Lesen im Vorfeld abwendet. Lesen fördert die Kreativität und hat damit eine stabilisierende Wirkung auf unser Allgemeinbefinden. Wir haben diese Kreativität schon in uns, sie muss nur noch durch das Lesen aktiviert werden. Den meisten Aufgaben im Leben bist du gewachsen, wenn du die nötige Unterstützung, Trost, Rat, Zuversicht mitbringst. Literatur hilft dir auf diesem Weg. Weiterhin stärkt Lesen deine psychischen Ressourcen und deine Resilienz: Menschen, die viel lesen, meistern nachweislich Konflikte und Krisen in ihrem Leben besser.

Ein bisschen mehr Gelassenheit können wir alle gebrauchen, oder?

Auch kognitive Fähigkeiten werden gestärkt. Fantasie und Intuition werden aktiviert, noch ganz anders als zum Beispiel beim Fernsehen. Eine der Begründerinnen der Bibliotherapie im deutschsprachigen Raum, nämlich Ilse Orth, betont in ihren Interviews und Veröffentlichungen, dass Sprache zentrales Element ist: des menschlichen Wahrnehmens, Erfassens, Begreifens und Verstehens der Welt. Orth meint auch, dass Unausgesprochenes die Macht über uns verlieren kann, wenn es in Worte formuliert wurde. Es ist dann einfacher etwas Unangenehmes, Hemmendes, Blockierendes hinter sich zu lassen.

So gewährt Literatur Zugang zu dem, was in uns verborgen scheint. Wir nähern uns selber an, erfahren Neues, schöpfen die eigenen Möglichkeiten aus. Wenn dich mal wieder deine eigenen Glaubenssätze stören und dein Mindset dich hemmt, über dich hinauszuwachsen, dann schau auf jeden Fall, ob es nicht das passende Buch gibt, das dich inspiriert, fordert und bereichert.

Informative Bibliotherapie

Auf Literaturpower findest du vor allem Romane, Graphic Novels, Gedichtbände und andere belletristische Genres. Damit wird hier vor allem die inspirierende Bibliotherapie abgedeckt. Neben der inspirierenden Bibliotherapie findet sich in der Fachliteratur noch der Begriff der “informativen Bibliotherapie”. Denn auch mit Ratgebern und Fachartikel lassen sich kognitive und emotionale Prozesse anregen. Die informative Bibliotherapie ist vor allem sachorientiert. Es geht ihr in erster Linie um die Vermittlung von Informationen und darum, zur Einsicht in Probleme zu verhelfen.

4. Bibliotherapeutische Ausbildung

Liane interessiert sich für die heilsame Kraft, die in Büchern steckt.

Bibliotherapie. Das ist so ein magisches Wort und viele Leserinnen und Leser interessiert, dass sogar die Möglichkeit der Ausbildung zur Bibliotherapeutin oder zum Bibliotherapeuten besteht. Eine besonders umfangreiche, damit aber auch seriöse und professionelle Ausbildung bietet die Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Naturtherapie und Kreativitätsförderung EAG an. Ilse Orth selbst ist in die Leitung der Weiterbildung eingebunden.

Auf der Homepage des Institutes findet sich folgende Aussage zum Anwendungsgebiet: Bibliotherapie könne “zur Beratung bei der Bewältigung von Lebenskrisen, der Unterstützung bei Behandlungen psychischer und psychosomatischer Erkrankungen, in der Förderung von Gesundheit, Kreativität, humanem und ökologischem Bewusstsein eingesetzt werden. Selbstverständlich sind in dieser Weiterbildung auch Menschen willkommen, die diese Erfahrung zunächst nur für sich persönlich nutzen wollen.”

Der 1984 gegründete Berufsverband der deutschsprachigen Gesellschaft für Poesie- und Bibliotherapie, kreatives Schreiben und Biographiearbeit bietet eine umfassende Übersicht ihrer Mitglieder. Solltest du also eine professionell begleitete Bibliotherapie in Erwägung ziehen, findest du auf der Homepage der DGPB eine Liste von anerkannten Bibliotherapeutinnen und Bibliotherapeuten. Die DGPB bemüht sich um qualitätssichernde Standards in der Aus- und Weiterbildung.

Die oben genannte EAG ist die einzige deutschsprachige Akademie, die derzeit diesen Standards offiziell entspricht. Die komplette Weiterbildung am EAG kostet um die 5000€ bis 6000€. Die Ausbildung umfasst eine Grundstufe (4x4 Tage), eine Aufbaustufe (4x4 Tage) und eine Zertifikatsstufe (2x4 u. 1x3 Tage). Eine zusätzliche therapeutische Qualifizierung (3x4 Tage) ist Menschen mit professioneller therapeutischer Ausbildung vorbehalten (Approbation, ein Abschluss in einem anerkannten Heilberuf, Zulassung zum/zur HeilpraktikerIn für Psychotherapie).

Die kompletten Informationen findest du unter diesem Link: https://www.eag-fpi.com/kurzzeitausbildungen/kreativ-kunst-musiktherapie/poesie-bibliotherapie/. Darüber hinaus gibt es natürlich noch andere Weiterbildungsmöglichkeiten, die bibliotherapeutische und poesie-therapeutische Inhalte beinhalten. Du solltest bei deiner Auswahl aber immer auf seriöse Anbieter achten. Weitere Möglichkeiten, dich über Bibliotherapie zu informieren findest du nicht zuletzt im englischsprachigen Raum. Sehr geschätzt habe ich den (kostenlosen!) Online-Kurs “Literature and Mental Health: Reading for Wellbeing”, den die University of Warwick auf Futurelearn.com anbietet.

Um seine beiden Eltern besser zu verstehen, liest Lukas Romane, die familiäre Themen behandeln.

5. Fazit und Zusammenfassung

Warum lesen wir? Um Informationen zu erhalten, Wissen zu sammeln und unterhalten zu werden. Wir lesen aber auch, um eine Entdeckungsreise ins eigene Ich anzutreten. Egal ob du eine Therapie beginnst oder einfach selbst zum passenden Buch für deine persönlichen Herausforderungen greifst: Im Umgang mit Literatur liegen Chancen, die du auf jeden Fall nutzen solltest.

Auf der Suche nach unserer Identität und Entwicklungsmöglichkeiten, kommt dem geschriebenen Wort eine besondere Bedeutung zu: Es ist Ausdruck, Suche, Bewusstmachung, Begegnung, Ablösung und in manchen Fällen vielleicht sogar die Chance auf einen Neubeginn. Lass dich inspirieren, lass dich motivieren, lass dich verzaubern.

“In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit.” Thomas Carlyle.
Davon können wir doch profitieren, oder?

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