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Kinderbücher, die wir liebten

Wenn du nicht viel Zeit hast, um den ganzen Artikel zu lesen: Hier sind meine Top 3!

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Geliebte Kinderbücher

“Schaut, die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Ihr Leben kommt ihnen vor wie eine Dauerwurst, die sie allmählich aufessen, und was gegessen worden ist, existiert nicht mehr. … Nun, die meisten leben so. … Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.” Erich Kästner

In diesem Artikel wirst du bestimmt in alte Kindheitserinnerungen eintauchen oder ganz neu inspiriert werden. Zum Schluss verrate ich dir sogar, welche Bücher mir persönlich besonders viel bedeuten. Wenn du nur die schönen Buch-Empfehlungen anderer LeserInnen möchtest, scroll hier unter: Lese-Empfehlungen.

spielende Kinder

Tu mal nicht so erwachsen

Unsere Gesellschaft erwartet, dass wir morgens aufstehen, gebügelte Kleidung aus dem Ikea-Schrank holen, einen Kaffee trinken, pünktlich bei der Arbeit sind und uns dort ganz wie Erwachsene verhalten. Wenn uns etwas stört, sagen wir nicht “Fuck you!”, sondern “Ja, okay.”. Die Pause verbringen wir nicht unten auf dem Weihnachtsmarkt mit einer Zuckerwatte, sondern mit einem frischen Salat und vielleicht noch einem Kaffee.

Mädchen lesen

Aber wir kaufen doch auch Spielekonsolen, gehen zum Karaoke und veranstalten Themenparties.

Wenn ich jetzt von Spieltrieb rede, meine ich damit weder den zermürbenden Bestseller von Juli Zeh, noch die berechnenden Verhaltensweisen bei der Balz. Wir alle haben noch ein bisschen Spieltrieb in uns und besser erinnern kannst du dich vielleicht daran, wenn du mal an die schönen Kinderbücher denkst, die deine eigene Kindheit erhellten.

Der Internationale Kinderbuchtag

Der zweite April 2018 ist nicht nur Ostermontag, sondern auch der Internationale Kinderbuchtag. Für die meisten Literaturfreunde unter uns, begann die Lesekarriere bereits in den frühen Jahren der Kindheit. Man hat uns vorgelesen, wir lauschten Hörspielen oder blätterten in farbenfrohen Bilderbüchern, die Großeltern, Onkel und Tanten uns mitgebracht hatten.

Nun lasse ich ein paar meiner Freunde zu Wort kommen, die ich per Whatsapp und E-Mail befragt habe.

Die Frage lautete: Welche Kinderbücher waren früher für dich wichtig und was hat dir an ihnen gefallen?

Prägende Kinderbücher

grünes BuchcoverRobert
Ich habe super viel gelesen als Kind. Von Alexander Melentjewitsch Wolkow “Der Zauberer der Smaragdenstadt”. Ich dachte früher, das wäre das Original zum “Zauberer von Oz”, aber es ist leider andersherum. Dann fand ich schon immer den Buchcover Harry PotterHype um die “Harry Potter”-Reihe von Joanne K. Rowling absolut gerechtfertigt. Je älter man wird, desto mehr nimmt man Abstand von Harry und kann sich auch immer weniger mit ihm identifizieren. Aber gerade die ersten drei Bücher waren großartig. Natürlich war ich da schon kein Kind mehr, sondern eher so jugendlich.

Dann fällt mir sofort “Die Brüder Löwenherz” von Astrid Lindgren ein. Auch eine fantastische Welt. Und ein unglaublich trauriges Ende. Obwohl irgendwo doch hoffnungsvoll. GBuchcover mit zwei Jungenerade das Ende musste ich viele Male lesen. Das Buch hinterließ in mir einen lange anhalten Eindruck. Auch wenn Lindgren kritisiert worden ist, ich glaube, besser kann man sich des Themas Tod kaum annehmen. Aber darauf würde ich es auch nicht reduzieren. Ich weiß nur, dass das Buch sehr viele kraftvolle Bilder hatte. Wie die beiden Brüder auf dem Hof hausen und ringsherum kräftige saftige Äpfel an den Bäumen hängen. Die Bilder von den beiden sind immer noch sehr lebendig in mir. Nach all den Jahren.“

Mutter füttert ihr Kind

Buchcover "Erzähl mir vom kleinen Angsthasen"Eduard
„Erzähle mir vom kleinen Angsthasen” Das ist eine von vielen Vorlesegeschichten, die meine Eltern mir vorgelesen haben und die ich jetzt meiner kleinen Tochter vorlese.

Ava
Ich mochte “Die kleine Hexe” (Otfried Preußler), weil sie meine Phantasie beflügelte und mir vor Augen führte, dass alles sein kann. Außerdem “Der kleine Wassermann” (auch Otfried Preußler) und “Pipi Langstrumpf” (Astrid Lindgren). Ihre Stärke und ihr Selbstbewusstsein haben mich sehr beeindruckt und später die Bücher von Enid Blyton … die Detektivgeschichten um ein Geheimnis … ich wollte dann als Kind lange Zeit Detektiv werden.

Manuel
“Vorstadtkrokodile“ Warum? Ich fand die unheimlich cool, die Clique. Und ich habe so überhaupt erst erfahren, was eine Clique ist.

Buchcover "Onkel Tobi"Lena
Wir alle lieben die „Onkel Tobi“ Bände! Hatten wir schon als Kinder, schön illustriert und die Reime bleiben für immer im Kopf. Als meine Schwiegermutter, die Bücher vor ein paar Jahren meinem Sohn schenkte, habe ich mich wieder neu verliebt.

Kira
“Die kleine Raupe Nimmersatt“ (Eric Carle): Ich mochte die Farben so gerne! Zum Lesen war es “Die kleine Hexe” (Otfried Preußler).

Mohammed
“Räuber Hotzenplotz“ (Otfried Preußler), „Ronja Räubertochter“ (Astrid Lindgren) … Ich mag die zum Teil unheimlichen Welten und Geschichten … Achso: „Die unendliche Geschichte“: Gut zum Wegträumen.

Buchcover Axel
“Die kleine Raupe Nimmersatt” (Eric Carle) und “Die Kinder aus der Krachmacherstraße” (Astrid Lindgren). Bei der Raupe war die Buchform so schön. Das Interaktive mit den Löchern war cool. Und Lotta waren Geschichten aus einer heilen Familie…

Meine liebsten Kinderbücher

Ich habe als Kind sehr viel gelesen, aber auch viel vorgelesen bekommen. Unter anderem erinnere ich mich an “Hirsch Heinrich” (von Fred Rodrian und Werner Klemke). Das Buch berührt mich noch heute, wenn ich daran denke und hat sicher in vielen Punkten Einfluss auf mein heutiges Verständnis von Tierethik gehabt. Außerdem liebe ich das Buch “Der kleine Häwelmann” (Theodor Storm). Immer höher und weiter möchte der kleine Häwelmann und nie ist er zufrieden. Zum Glück ist er nicht ertrunken, als er ins Meer plumpste. Die meisten Kindergeschichten gehen ja gut aus.

Ich habe noch ein paar mehr Antworten bekommen, für die ich mich an dieser Stelle bedanke. Oft wurde “Harry Potter” genannt. Ich habe die Reihe auch so sehr geliebt. Astrid Lindgren und Otfried Preußler sind wohl unerreichte Champions unter den Kinderbuchautorinnen und Autoren.

Wenn du mal wieder das Kind in dir wecken möchtest, versuche es mit einem schönen Kinderbuch. Es klappt bestimmt.
Und DU? Schreibe gerne deine Lese- und Vorleselieblinge aus Kindheitstagen unten in die Kommentare.

 

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Krankheit verstehen und den Schmerz aussprechen

Die Krankheit Krebs ist immer Auslöser für eine neue Perspektive auf das Leben. Solch eine weitreichende Diagnose zu bekommen, lässt uns …

Kämpfe wie eine Frau!

Was, wenn ich morgen ein ganz anderer Mensch sein kann – einfach weil ich mich dafür entscheide?!!

Auf diese Aufgaben bereitet das Leben nicht vor

Alle Eltern werden irgendwann alt und manche im Alter sogar krank. Oft werden dann die Rollen getauscht und …

Gib dich nicht für ihn auf!

Die Liebe vermag Berge zu versetzen. Sie kann uns einen Sinn im Leben geben, Kraft schenken und Richtung weisen. Manchmal jedoch, macht sie uns auch kaputt … Nicht alles, was wie Liebe aussieht und sich wie Liebe anfühlt, ist auch gut für uns.

Einfach mehr erleben

Was brauchst du, um endlich den Schritt nach draußen zu wagen? Wetterfeste Kleidung? Motivierende Zitate oder jemanden, der dich an die Hand nimmt und sagt: “Los geht’s!”? Nun, ich kann dir alles auf einmal bieten.

Falsche Männlichkeit: das große Missverständnis

Männer müssen so und so sein. Neben Vorurteilen und Unterstellungen prägen eine Menge Erwartungen unsere Gender-Vorstellungen und skizzieren klare Rollenbilder, die im Grunde nur falsch sein können.

An alle Mamas dieser Welt: SO NICHT!

Mutter sein. Was bedeutet das eigentlich? Wird deine Arbeit angemessen wertgeschätzt? Wird anerkannt, was du jeden Tag leistest? Falls nicht, dann ist dieser Artikel für dich.

Welche Lebensfragen stellst du dir?

Wohin führt dich das Leben? Woher kommt all diese Unsicherheit? Manchmal sind wir auf der Suche nach Antworten deren Fragen wir nicht mal kennen und diese Antworten können für uns die Welt bedeuten.

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich … Verliebt in eine Heterofrau?

Du bist lesbisch. Sie nicht. Trotzdem geht sie dir nicht mehr aus dem Kopf.

Du musst deine Eltern nicht retten!

Gerade wenn es um die eigenen Eltern geht, scheuen viele von uns die Auseinandersetzung. Wir sind aber alle Töchter und Söhne und die familiären Beziehungen haben ihre Spuren in unserem Leben hinterlassen.

5 Kommentare

  1. Lena

    Toll, so viele Klassiker die ich aus meiner Kindheit kenne und liebe und auch meinen eigenen Kindern vorlese.
    Viele Grüße

    Antworten
  2. Hedda

    Ich freue mich aber auch über die neuen Kinderbücher, in denen Diversität in jeglicher Hinsicht vertreten ist. Die Welt ist divers und ich freue mich immer, wenn das auch in Kinderbüchern so auftaucht: Zwei Mamas oder Papas, adoptierte Kinder, Kinder mit Behinderung als HeldInnen, Pflegkinder, geflüchtete Kinder/ Jugendliche die man in irgendeiner Form unterstützt, interkulturelle Familien etc.

    Antworten
  3. wurm666

    Mhm ich liebe die Geschichten von Elizabeth Shawn . Ihre Zeichnungen dazu waren auch toll. “ Bettina Bummelt“, „Als die Schildkröte Geburtstag hatte“ und einige mehr. Diese Bücher hab ich auch alle noch. Auch mochte ich „Hirsch Heinrich“ und „Die Schwalbenchristine“, da weiss ich den Autor nicht. „Das Katzenhaus“ hab ich als Buch und LP Rauf und runter gehört /gelesen. Bestimmt noch einiges mehr. Da ich auf Arbeit bin kann ich nicht nachsehen. Einige der Bücher sehe ich oft auf der LBM und freue mich das sie noch neu rausgebracht werden. Beste grüße Wurm666

    Antworten
  4. Angie

    Ich habe auch immer gerne gelesen.
    Meine Lieblingsbücher waren:
    Hanni und Nanni
    Dolly
    Pucki und
    Das Nesthäkchen.
    Ich habe auch meinen Kindern und Enkelinnen gerne vorgelesen bzw. mache es immer noch gerne ?

    Antworten
  5. Avenira

    Ich mochte „das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner sehr gerne. Ich hab das so oft gelesen, dass meine Mutter mich ins Kino einlud, um eben diesen Film zu schauen.
    Von den „Die fünf Freunde“ von Enid Blyton war ich total angefressen und die (für mich) Klassiker, wie „die kleine Hexe“, „Räuber Hotzenplotz“, „Die Kinder von Bullerbü“, „Narnia“ und „Ronja Räubertochter“ habe ich verschlungen.
    Das schöne ist, mit den eigenen Kindern kann man die Erinnerungen wieder aufleben lassen und ihnen die eigenen Lieblingsbücher der Kindheit vorlesen.

    Antworten

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