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Es gibt Träume, die lebst du bereits!

Dass Gras auf der anderen Seite viel grüner ist, lernen wir schon früh. Und auch sonst haben Gemeinplätze ihren festen Platz in unserem Leben: Manches schieben wir nicht auf morgen, was wir heute besorgen können; der frühe Vogel bekommt den Wurm zum Frühstück und klar ist auch, dass was glänzt nicht unbedingt Gold sein muss. Gerade wir Deutschen lieben es ja (dem Vorurteil nach), Regeln für unser Leben aufzustellen.

Struktur und ein roter Faden – sowas tut doch gut, oder? Da passiert es schon mal, dass der ein oder andere Traum auf der Strecke bleibt, weil er nicht in unsere festen Gefüge passt. Journalist Manuel Möglich (was für ein wunderbarer Name!) geht in “Alles auf Anfang” den Träumen auf die Spur.

Titel: Alles auf Anfang

Autor: Manuel Möglich
Verlag: Rowohlt Berlin

 

“Alles auf Anfang stellen, eine neue Grundierung auftragen, um mit frischen Farben ein verheißungsvolles Bild zu malen. Und das nicht alleine, sondern gemeinsam mit anderen, jeder kriegt einen Pinsel und darf mit ran.”

Dosen mit Aufschrift “Auf den Spuren gelebter Träume”

Möglichs zweites Buch trägt den erfrischenden Untertitel “Auf den Spuren gelebter Träume”.
An dieser Stelle möchte ich einmal betonen, wie gerne ich Bücher lese, die von JournalistInnen verfasst wurden. Diese Berufsgruppe ist oft in besonderer Weise imstande, ihren Witz und ihre Klugheit in schön geformte Sätze zu verpacken. “Alles auf Anfang” zu lesen, macht einfach Spaß.

Beim Lesen stelle ich mir einen Manuel Möglich vor, der es endlich geschafft hat seine Jacke ein oder auszuziehen – siehe Buchcover – und der mit einem verhaltenen Schmunzeln auf den Lippen und vielleicht auch mit strahlenden Augen sehr vielen Menschen in dieser Welt begegnet. Von ihnen erfährt Möglich etwas über wahre Träume und Lebensentwürfe, aber auch über Enttäuschungen und Illusionen. Das Episoden-Buch ist eine Art Reisebericht, gespickt mit Lebensweisheiten.

Manuel Möglich begibt sich auf die “Spuren gelebter Träume” und reist zu Orten, die voller Visionen und Möglichkeiten stecken. Auf seinem Weg lernt er einiges über sich und das Leben. Dieser besondere Erfahrungsbericht nimmt uns mit zu Menschen, die ohne Geld leben, zu AktivistInnen und Abenteurern. In 11 Stationen geht es einmal um die Welt.

Was ist denn schon normal?

“Im Social-Media-Zeitalter wird das Ich nonstop inszeniert, das Bedeutungslose mit Hashtags und Foto-Postings aufgeladen und überstrapaziert – wie das funktioniert ist bekannt. Doch wie lässt man das Ego hinter sich?”

Ich mag, wie ambivalent und differenziert Möglich seine Eindrücke zeichnet. Manchmal bleibt ein Urteil nicht aus, aber auch das gehört zum Markenzeichen des erfolgreichen Journalisten.

Im Video fragt Möglich, ob wir nicht mal mit einer positiven Geschichte etwas verändern könnten. Können wir.

Dank des Unbehagens, das Möglich auf seinen Reisen begleitete, stecken seine Geschichten voller Perspektiven und der Gewissheit, dass “normal sein” längst einer universellen Grundlage entbehrt.

Frau sitzt neben Schild

Wir alle wollen unsere Träume nicht aus dem Blick verlieren, aber wohin geht die Reise, wenn wir uns ihnen ganz und gar widmen?

Dass Du und ich viele Träume bereits leben, verrät Möglich im Schlusswort des Buches: Eine wirklich schöne und inspirierende Passage, über die ich aber an dieser Stelle nichts weiter verraten möchte.

Viel Spaß beim Lesen und Träumen!

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Anatomie der Frau: Deshalb wissen wir so schlecht Bescheid.

Mal ganz nüchtern betrachtet: Wir wissen oft besser über die Geschlechtsorgane des Mannes Bescheid, als über die der Frau. Menstruation wird weiterhin tabuisiert und patriarchaliche Machtverhältnisse bestimmen unser Leben. Wir können das ändern. Zunächst müssen wir aber verstehen, was da vor sich geht.

Einfach mal gut sein lassen

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Schwanger? Mach dich doch nicht verrückt!

Die Schwangerschaft ist eine Lebensphase, die von vielen extremen Emotionen begleitet wird. Extrem können sie nach oben, aber auch nach unten verlaufen. Wichtig ist: Mach dich nicht wahnsinnig, aber lass dich auch nicht wahnsinnig machen.

Wenn noch alles möglich ist

Manchmal fühlen wir uns in einer Situation “eingelockt” und wissen nicht mehr aus noch ein. Die Rahmenbedingungen geben uns das Gefühl der Enge und ein Ausweg ist vielleicht noch nicht sichtbar. Es gibt aber immer Hoffnung.

Diagnose Epilepsie: Wie eine Krankheit alles verändert

Eine Krankheit kann alles verändern. Darf sie jedoch auch unsere Träume zerstören? Vielleicht ist der eine Weg nicht mehr denkbar. Dann müssen neue Träume her.

Jetzt konzentrier dich doch endlich mal!

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Das willst du wirklich

Warum gehst du eigentlich oft so pessimistisch an die Dinge heran? Warum fällt es uns so schwer positiv zu bleiben und …

Zuversicht ist gut, Selbstvertrauen ist besser

”Lass das sein, das wird eh nichts!” Autsch! Sowas zu hören, tut weh! Und trotzdem sagen wir ähnliche Sätze immer mal wieder zu anderen und – viel schlimmer noch – zu uns selbst. Überwinde solche Grenzen und fang endlich an, an dich zu glauben!

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Niemand möchte hören “Jetzt entspann dich doch mal!” Selten gehen solche Aufforderungen mit konstruktiven Tipps einher, wie wir das anstellen sollen. Dieses Buch kann helfen.

Stelle dir diese Frage: Wie wichtig nimmst du dich wirklich?

Warum tun wir uns eigentlich oft so schwer dabei, uns selbst wichtig zu nehmen? Warum ist Selbstwertschätzung nicht selbstverständlich? Du willst dich selbst wichtig nehmen? Dieser Roman hilft dir dabei.

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