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Bücher über das Lesen

Für mein Instagram-Format Humansofbooks fotografiere und befrage ich Menschen, die in der Öffentlichkeit lesen. Viele dieser Bilder entstehen im urbanen Raum und sehr oft in der U-Bahn. Besonders im Winter. Aber nicht nur deshalb sind die Berliner U-Bahnen für mich ganz besondere Orte des Lesens.

 

UBahn mit Menschen

Zweimal in der Woche muss ich früh und nachmittags jeweils eine Stunde U-Bahn fahren.

Und wow!!!

Es ist unglaublich, wie viele Menschen in der U9 ein Buch in den Händen halten. Vor einer Weile hatte ich schon mal festgehalten, was die Menschen in der U-Bahn denn tatsächlich lesen.

Heute möchte ich euch ein absolutes Nischen-Genre vorstellen: Bücher über das Lesen sind eine meiner geheimen Leidenschaften. Und jetzt habe ich sogar mal gezählt: Es sind exakt 50 Bücher über Bücher, die ich besitze. Viele davon drehen sich natürlich um Bibliotherapie, aber nicht nur.

Es gibt wirklich wunderschöne Bildbände mit Fotos von lesenden Menschen, Buchhandlungen, Bibliotheken und Bücherregalen. Aber auch zahlreiche Empfehlungslisten, Ratgeber und sehr viel Unterhaltsames rund ums Buch.

Bücher, die das Lesen noch schöner machen

Zehn besonders inspirierende Werke habe ich ausgesucht und sie in den schönsten Berliner U-Bahn-Stationen in Szene gesetzt. Viel Spaß und Freude beim Entdecken! Kennst du noch andere Werke über das Lesen? Teile sie doch mit uns in den Kommentaren. Ich würde mich sehr darüber freuen.

U-Bahn Station Spandau“Lesen & Schreiben” von Isolde Ohlbaum

Fotografien von Lesenden und Schreibenden. Charakterbilder. Konzentrierte Gesichter und stimmungsvolle Zitate. Ihr wollt einer Bücherfreundin/einem Bücherfreund ein wirklich schönes und ansprechendes Geschenk machen? Diese “Liebeserklärung an die Welt der Bücher” wird sicher in dankbare Hände fallen.

buntes Buch auf Bahnsteig“59 Gute Gründe Bücher zu Lieben, auch wenn Du Lesen Hasst!” von Françoize Boucher

Haha! Die minimalistischen Illustrationen sind einfach zum Schießen. Wunderbar kreative Ideen … eher mit Humor, statt mit Ernst zu nehmen. Ganz toll!

Buchcover The Art of Reading“The Art of Reading” von Lawrence Schwartzwald

Dieses Kunstwerk aus dem Hause Steidl ist ein besonderer Schatz in meinem Bücherregal. Ihr wisst, wie sehr ich Fotos von lesenden Menschen liebe. Aber das hier sind nicht nur Fotos. Es ist Kunst, die berührt. Ich blättere immer wieder gerne in diesem Werk.

Buch vor Wand“Gebrauchsanweisung fürs Lesen” von Felicitas von Lovenberg

Hier schreibt die Verlegerin höchst persönlich. Du denkst, dass du eigentlich keine Anleitung zum Lesen nötig hast? Dann schau erst recht mal hier rein. Denn dieses Büchlein ist “für alle, die vom Lesen nicht lassen wollen”.

Buch im U-Bahnhof Spandau“Bücher auf Rezept” von Mareike Fallwickl und Florian Valerius

OMG! Ich bin so versucht, alle Seiten sofort aufzureißen. Das Buch bietet “Lesestoff für jede Lebenslage” und je nachdem was gerade ansteht – in welcher Stimmungslage ich gerade bin – müssen die Seiten aufgeschnitten werden. Nichts für Ungeduldige wie mich. Aber natürlich umso spannender!

Rotes Buch vor roter Wand“Wozu lesen?” von Charles Dantzig

Und noch ein Werk aus dem Hause Steidl. Sie machen einfach verdammt schöne Bücher. Lässt sich nicht anders sagen. Wozu lesen? Darauf gibt es viele Antworten und manche davon sind offensichtlich. Andere wiederum überraschend anregend. Einfach mal drauf einlassen!

Buch vor Ziegelwand“111 Gründe, Bücher zu Lieben” von Stefan Müller

Dieses Büchlein hat es mir ja ziemlich doll angetan. Ich hatte es mir zuerst aus der Bibliothek geliehen, nur um dann festzustellen, dass ich das natürlich in meiner Sammlung brauche und prompt gekauft habe. Natürlich lieben wir alle schon längst Bücher, aber Müller vermag hier ganz besonders einfühlsam und augenzwinkernd die Liebe zum Buch ein für alle Mal in Stein zu meißeln. Eine klare Lese-Empfehlung!

Buch im Bahnhof Zoo“Licht in der Nacht der Seele” von Martin Duda

Dieses Werk sticht ein bisschen aus der Auswahl heraus. Hier geht es darum, wie Lesen bei Depressionen hilft. Leider ein Thema, das die meisten von uns schon auf die ein oder andere Weise beschäftigt hat. Ob als Betroffene oder Angehörige. All jenen möchte ich dieses Buch ans Herz legen.

Buch im Bahnhof Westhaven“Schnelles Lesen, langsames Lese. Warum wir das Bücherlesen nicht verlernen dürfen” von Maryanne Wolf

Ein bisschen fürchte ich, das solche wichtigen und wertvollen Bücher immer von den falschen Menschen gelesen werden. Von mir zum Beispiel. Die ja eh nicht aufhören wird zu lesen. Aber mich bereicherte die Lektüre dieses Sachbuchs trotzdem ungemein und ich hoffe, dass es viele andere Leser*innen findet. Wolf ist eine herausragende Autorin und Wissenschaftlerin.

Buch vor fahrender UBahn“Leseglück. 99 Bücher, die gute Laune machen” von Mareike Fallwickl und Florian Valerius

Und noch ein Büchlein vom bibliophilsten Autor*innenduo aller Zeiten. Dass gute Laune machende Bücher nicht immer romantische Komödien sein müssen, beweisen die beiden mit großem Sachverstand. Als Inspiration, Zwischendurchlektüre oder als Geschenk für die Freund*innen: einfach ein schönes Buch zum Stöbern und drin Verlieren.

Es ist offensichtlich, dass nicht nur ich mir dieses Jahr vorgenommen habe mehr zu lesen und weniger auf mein Smartphone zu schauen. Die Straßen, Cafés und U-Bahnen sind voller lesender Menschen. Ein Anblick, der glücklich macht.

Bücher, die dir helfen dein Leben zu verändern?

Hier geht's zum Motivations-Paket!

Flucht verstehen: Können wir das?

Um Krieg und Flucht zu verstehen, müssen wir zuhören. Dieses Buch gibt uns die Möglichkeit dazu.

Wenn die Schuld kaum zu ertragen ist

Von Drogen, Schuld und dem Leben im Knast handelt Dawkins Erstlingswerk “Alle meine Freunde haben wen umgebracht”. Die autobiographischen Züge sind offensichtlich. Die Authentizität, die damit einhergeht, erdrückt.

Was du lesen musst, um in der Großstadt zu entspannen

Du liebst die Stadt, obwohl sie dich stresst? Dann lies hier weiter. Du wirst erfahren, wie das richtige Buch dir helfen kann, dem Stress und der Enge der Stadt zu entfliehen.

Lebendig: Ich möchte wieder etwas fühlen

Wann hast du dich das letzte Mal so richtig lebendig gefühlt? Wann hast du das letzte Mal tief aus dem Bauch heraus gelacht oder so richtig schmerzvoll geweint? Fällt es dir leicht oder schwer, die eigenen Gefühle zu identifizieren und auch zuzulassen?

Struktur: Wieviel brauchst du?

Was gibt dir Struktur in deinem Alltag? Sind es Routinen, die du dir bewusst eingebaut hast? Ist es die Arbeit, an deren zeitliche Festlegungen du dich notwendigerweise hältst? Wie resilient bist du, wenn es um die Bewältigung von Krisen geht und wieviel Halt brauchst du überhaupt im Leben?

An alle Mamas dieser Welt: SO NICHT!

Mutter sein. Was bedeutet das eigentlich? Wird deine Arbeit angemessen wertgeschätzt? Wird anerkannt, was du jeden Tag leistest? Falls nicht, dann ist dieser Artikel für dich.

Diagnose Epilepsie: Wie eine Krankheit alles verändert

Eine Krankheit kann alles verändern. Darf sie jedoch auch unsere Träume zerstören? Vielleicht ist der eine Weg nicht mehr denkbar. Dann müssen neue Träume her.

Was weißt du schon über Bipolarität?

„Etwas stimmt nicht.“ Mit dieser Erkenntnis kommentieren Melles Freunde seinen ersten Ausbruch. Ich lese die ersten Seiten der Autobiographie und denke auch: Etwas stimmt nicht.

Weibliche japanische Literatur: 7 Autorinnen für dich zum Entdecken

Viele von uns haben Japan durch Murakamis Bücher kennengelernt. Andere haben Mangas gelesen und Anime geschaut. Dennoch ist uns Japan weiterhin oft fremd und einzigartig. Im Artikel stelle ich dir 7 Autorinnen vor, die dir ganz neue Perspektiven und Einblicke liefern.

Wo ist dein Platz in dieser Welt?

Vielleicht wollen wir nicht, dass uns jemand vorschreibt, was wir tun und lassen sollen. Aber manchmal einen Mensch an der Seite, der uns ein bisschen die Richtung weist …

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