fbpx

Der Sandmann, die kleine Raupe Nimmersatt, Janosch, der Bär Paddington, der kleine Prinz und Elmar, der farbenfrohe Elefant: Sie alle schmücken meine neueste Errungenschaft für meine bibliotherapeutische Bibliothek:

“Die Romantherapie für Kinder”, geschrieben von Ella Berthoud, Susan Elderkin und Traudl Bünger.

Das gleiche Dreiergespann, welches auch schon für die “Romantherapie” (für Erwachsene) verantwortlich ist und damit einen wichtigen Meilenstein auch in der deutschen Bibliotherapie gesetzt hat.

Bücher, die uns glücklich machten

Erinnere dich mal zurück an glückliche Kindheitstage und die Bücher, die uns in diesen Zeiten begleitet haben. Zum Internationalen Kinderbuchtag vor wenigen Wochen, habe ich bereits einen Artikel über die beliebtesten Kinderbücher meiner Generation veröffentlicht. Als ich Freunde und Bekannte befragte, was sie denn früher gerne gelesen hätten, sprudelte es aus vielen nur so heraus und mir wurde einmal mehr klar, wie sehr das Lesen unser Denken, Fühlen und Sein beeinflusst.

Ein guter Freund von mir liest bevorzugt Kinderbücher und hört Hörspiele aus Kindheitstagen. Ich habe ihn auch schon dabei erwischt, wie er Pumuckl auf Youtube schaute.

So gibt es viele wundervoll geschriebene Werke, deren Zielgruppe in erster Linie die ganz junge Generation ist, von denen aber auch wir “alten Hasen” profitieren könnten. Schon deshalb lohnt nicht zuletzt ein Blick in “Die Romantherapie für Kinder”. Schließlich ist dieses Werk nicht für Kinderhände gedacht, sondern “für Erwachsene, die in der aufregenden Situation sind, für Kinder oder Jugendliche Bücher aussuchen zu dürfen”.

Als ausgebildete Pädagogin würde ich euch an dieser Stelle zu gern lange Vorträge halten, wie wichtig es ist das Lesen zu fördern und so früh wie möglich mit dem Vorlesen anzufangen. Geschichten prägen unsere Phantasie, fördern die Kreativität und bilden die Empathiefähigkeit aus.

Aber ich schreibe hier nicht, um Vorträge zu halten (nichts liegt mir ferner), sondern um zu inspirieren und genau diesem Zweck hat sich auch die “Romantherapie für Kinder” verschrieben.

Die heilsame Kraft der Bücher

Als wir in unserem ersten Buch, “Die Romantherapie”, die These aufgestellt haben, dass es helfen, ja sogar therapeutisch heilsam sein kann, das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt zu lesen, war diese Idee noch überraschend neu. Dass Kinderbücher für Kinder genau dasselbe tun können, wird nun niemanden mehr überraschen.

Erstmal möchte ich einräumen, dass die Idee, Lesen als Lebenshilfe zu nutzen schon bis in die Antike zurückreicht. Aber im zweiten Punkt, nämlich dass auch Kindern Literatur einige Unterstützung zu bieten hat, gebe ich Ella Berthoud, Susan Elderkin und Traudl Bünger uneingeschränkt Recht.

Welches Kinderbuch soll ich vorlesen?

Die Auswahl an Kinderbüchern ist groß: Jedes Jahr werden unzählige neue Kinderbücher aufgelegt, designt von talentierten Illustratoren und Illustratorinnen. Stundenlang könnte ich in Buchhandlungen durch diese farbenreichen Welten stöbern, aber es ist schwer, sehr schwer, einen Überblick zu gewinnen, wenn man gezielt ein Buch für gewisse kindliche Herausforderungen und Bedürfnisse sucht.

Die “Romantherapie für Kinder” liefert hingegen eine sehr übersichtliche Zusammenstellung der verschiedenen Lebenslagen und Probleme. Da geht es zum Beispiel um Liebeskummer, Mobbing, Langeweile, den Verlust eines Haustieres oder das Gefühl anders zu sein. Trauma, Übergewicht und Einnässen finden sich auch. Insgesamt acht Spalten füllen die Kategorien. Ich denke, dass da fast alle Herausforderungen irgendwo ihren Platz finden sollten.

Die besten Bücher für Babys und Kleinkinder

Wie auch in der Ausgabe der “Romantherapie”, die für Erwachsene gedacht ist, gibt es wieder zahlreiche Listen der “Zehn besten Bücher”: “Die zehn besten Bücher für Babys”, “Die zehn besten Bücher über Fußball” oder auch “Die zehn besten Graphic Novels”. Eine solche Hierarchisierung finde ich nicht ganz gerecht und bin auch nicht überzeugt, dass sie inhaltlich sinnvoll und notwendig ist, aber auch hier kann ich als neugierige Leserin einfach wohlwollend Inspirationen sammeln.

Sicher gibt es immer jemanden der schneller läuft, weiter springt oder höher spuckt, aber der Wettbewerb sollte aus meiner Sicht aus der Buchbranche ausgeschlossen werden.

Wer beurteilt denn, ob schöner, klüger, einfühlsamer oder mitreißender geschrieben wird?

Jedes Jahr gibt es so viele wunderbare Neuerscheinungen – auch im Bereich der Kinderbücher – und wenn wir nur die Augen aufhalten, dann findet uns schon das richtige Buch. Davon bin ich fest überzeugt. Nichtsdestotrotz bin ich eine große Freundin von Inspirationen und natürlich auch Empfehlungen und ganz in diesem Sinne sehe ich sowohl die “Romantherapie” als auch die “Romantherapie für Kinder”.

Ich möchte mir nicht vorschreiben lassen, was ich wann wie wo lesen soll, aber Vorschläge nehme ich dankbar, gerne und oft an und sortiere dann daraus, was zu mir und meinen Bedürfnissen passt.

Nicht jedes Kinderbuch ist ein gutes Kinderbuch

“Die besten Kinderbücher stellen sich den großen Themen und Gefühlen mit einer angstfreien Freude, sind dabei aber immer auch gleichermaßen verlässlich spannend und beruhigend.”

Beruhigend fand ich an dieser Stelle vor allem, dass die Autorinnen einräumen, dass nicht allen vermeintlichen Kinderbüchern eine wohlwollende bibliotherapeutische Kraft inne wohnt.

Wir alle erinnern uns an grausame Szenen im Struwwelpeter (Heinrich Hoffman), menschenfressende Riesen oder düstere Märchen mit zweifelhafter Lehre. Als Kind besaß ich eine Ausgabe der “Schönsten Katzengeschichten” und musste von toten Katzenbabies in Mülltonnen und anderen Horrorgeschichten lesen.

Nicht alles, was als Kinderbuch daher kommt, ist auch pädagogisch sinnvoll. Umso schöner, dass sich die Autorinnen der “Romantherapie” die Mühe gemacht haben und “Die Romantherapie für Kinder” geschrieben haben.

Das Werk mit dem vielversprechenden Untertitel “233 Bücher, die Kinder glücklich, gesund und schlau machen” wendet sich an alle “Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel, Paten und Lehrer – für all diejenigen, die meinen, dass die Bücher, die ein Kinderleben prägen, nicht dem Zufall überlassen werden sollten.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine Eltern und meine Tante, die mich bereits in jungen Jahren mit reichlich Lektüre versorgten und damit schon früh eine besondere Bücher- und Leseliebe in mir weckten.

Welche Bücher haben deine Kindheit begleitet und geprägt? Ich freue mich auf viele Inspirationen in den Kommentaren! Liest du selbst auch noch manchmal Kinderbücher oder sogar deinen eigenen Kindern welche vor? Nach welchen Kriterien suchst du diese Bücher aus? Schreib deine Antwort gerne in die Kommentare!

Schau dir das Buch bei Amazon an!

Schau dir das Buch bei Genialokal an!

Hast du denn gar keine Phantasie?

Niemand möchte hören “Jetzt entspann dich doch mal!” Selten gehen solche Aufforderungen mit konstruktiven Tipps einher, wie wir das anstellen sollen. Dieses Buch kann helfen.

Krankheit verstehen und den Schmerz aussprechen

Die Krankheit Krebs ist immer Auslöser für eine neue Perspektive auf das Leben. Solch eine weitreichende Diagnose zu bekommen, lässt uns …

Struktur: Wieviel brauchst du?

Was gibt dir Struktur in deinem Alltag? Sind es Routinen, die du dir bewusst eingebaut hast? Ist es die Arbeit, an deren zeitliche Festlegungen du dich notwendigerweise hältst? Wie resilient bist du, wenn es um die Bewältigung von Krisen geht und wieviel Halt brauchst du überhaupt im Leben?

Die Gewalt um uns

Auch beim Erzählen sind es Worte über die wir unsere Bedürfnisse kommunizieren, uns Verständnis einholen und unsere Emotionen transportieren. Vielleicht deshalb sprudelt es auch aus Edouard nur so heraus, nachdem er Opfer einer Gewalttat geworden ist.

Wirst du einen Neuanfang wagen?

Kennst du diese Tage der Eintönigkeit, an denen wir gar nicht richtig sagen könnten, ob sich dieses Leben aktuell so wirklich lohnt? Ich habe ehrlich gesagt keine Lust auf schwelende Konflikte, andauernde Selbstzweifel und immer wieder dieses Gefühl, nicht genug zu sein und nicht genug zu leisten.

Anatomie der Frau: Deshalb wissen wir so schlecht Bescheid.

Mal ganz nüchtern betrachtet: Wir wissen oft besser über die Geschlechtsorgane des Mannes Bescheid, als über die der Frau. Menstruation wird weiterhin tabuisiert und patriarchaliche Machtverhältnisse bestimmen unser Leben. Wir können das ändern. Zunächst müssen wir aber verstehen, was da vor sich geht.

Nicht gegen den Tod, sondern für das Leben entscheiden

Manchmal ist es gut sich zu verkriechen, der Trauer Raum zu geben. Dann kommt aber auch wieder eine Zeit, in der wir Kraft schöpfen. Bist du soweit?

Was erwartest du eigentlich von mir?

Es ist schwierig eigene Erwartungen loszulassen. Ich würde jedoch behaupten, dass es noch viel schwieriger ist, die Erwartungen anderer zu hinterfragen und beiseite zu tun. Wie kann es klappen?

Welche Lebensfragen stellst du dir?

Wohin führt dich das Leben? Woher kommt all diese Unsicherheit? Manchmal sind wir auf der Suche nach Antworten deren Fragen wir nicht mal kennen und diese Antworten können für uns die Welt bedeuten.

Wir können doch über alles reden!

Wie reagierst du, wenn sich jemand dir gegenüber im Ton vergreift und ausfallend wird? Äußerst du dein Missfallen oder lässt du vieles durchgehen?

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pin It on Pinterest