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Einfach mehr erleben

Was brauchst du, um endlich den Schritt nach draußen zu wagen? Wetterfeste Kleidung? Motivierende Zitate oder jemanden, der dich an die Hand nimmt und sagt: “Los geht’s!”? Nun, ich kann dir alles auf einmal bieten. Christo Foerster hat mit “Mikroabenteuer” den ultimativ-motivationalen Erfahrungsbericht geschrieben, der mitreißt und uns gleichzeitig vor Augen führt, warum wir bislang so blockiert schienen.

Titel: Mikroabenteuer

Autor: Christo Foerster

 

Ich muss endlich mehr erleben

Meine Schwester raubt mir den letzten Nerv.

Ständig bin ich auf Facebook mit all ihren wunderbaren Reisen, Abenteuern und außergewöhnlichen Erlebnissen konfrontiert. Der Neid auf meiner Seite ist groß und immer wieder denke ich – woher nimmt sie all den Mut, die Zeit, das Geld?

Frau sieht in die Ferne

Genießt sie das Leben mehr als ich das tue? Vielleicht. Aber damit ist jetzt Schluss.

Denn ich habe “Mikroabenteuer” von Christo Foerster gelesen und auch wenn ich nicht sofort ins nächste Flugzeug nach Bali steigen kann: Das Wochenende steht an, die Wanderschuhe werden entstaubt und los geht’s!

Statt Weltreisen das Abenteuer vor der Haustür finden

Hinterrad vom Fahrrad“Wie oft denken wir: “Wenn ich genug Geld, genug Urlaub, genug Mut habe, dann …” Dann machen wir was ganz Großes, dann zeigen wir, was wir draufhaben, dann begeben wir uns auf das Abenteuer unseres Lebens.”

Und was passiert? Wir warten und warten und warten. Aber es muss nicht das große Abenteuer, die Weltreise oder ein ganz neuer Job sein. Wir müssen endlich lernen, auch die kleinen Spielräume und Möglichkeiten wahrzunehmen, die unser aktuelles Leben bereits für uns bereithält.

“Mikroabenteuer” lehrt uns, was Goethe schon vor vielen Jahren vermitteln wollte:

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.

#rausundmachen

Christo Foerster hat ein riesiges Projekt auf die Beine gestellt, das Tausende Menschen animiniert den Sessel Sessel sein zu lassen, den Rucksack rauszuholen und einfach mal raus zu gehen.

“Warum tut es so gut, einfach mal zu machen?”

Weil wir dem Trott mit Abwechslung begegnen, die Routine überlisten und uns neue Perspektiven und Erlebnisse gönnen.

Plötzlich sind es nicht mehr die gleichen Gassen und Läden, die uns Tag für Tag begegnen. Auf unseren Mikroabenteuern lernen wir völlig neue Wege, Blickwinkel und Menschen kennen. Die Stadt, von der wir dachten, dass wir sie kennen wie unsere Westentasche, wird uns ganz anders begegnen, als wir es gewohnt sind. Wir lernen wieder, wie wichtig die Natur für unser Wohlbefinden ist und der Körper darf auch mal ein bisschen an seine Grenzen kommen. Darauf ist er vorbereitet. Die Evolution will es so.

Einfach mal raus: mehr Erlebnisse nach Feierabend

»Als ich eines Nachmittags kurzerhand mit dem Fahrrad aufbrach, um über Nacht von Hamburg nach Berlin zu fahren, hatte ich keine Ahnung, dass diese Aktion mein Leben völlig auf den Kopf stellen sollte. Die Abenteuer, die oft so weit weg schienen, lagen auf einmal überall herum. Ich musste sie nur machen.«

In seinem Buch stellt uns Christo Foerster nicht nur eine ganze Reihe von Ideen und Ausrüstungstipps vor. Foerster gibt auch eine Menge von sich selbst preis und schafft es dadurch uns LeserInnen auf Augenhöhe zu begegnen. Nicht jede möchte ein Reinhold Messner sein und sportliche Höchstleistungen liegen auch nicht allen.

“Um 15:30 Uhr, also keine 24 Stunden nachdem ich gestern aufgebrochen war, stehe ich wieder vor meiner Haustür. Deutlich erschöpfter, aber um ein Erlebnis reicher, das mich noch lange beflügeln wird – das ahne ich schon jetzt. “Ich habe das tatsächlich durchgezogen”, denke ich, als ich den Schlüssel herumdrehe. Gute Entscheidung.”

Wohin ist Christo Foerster da aufgebrochen und was hat er durchgezogen? Du erfährst es in seinem Buch “Mikroabenteuer”.

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Falsche Männlichkeit: das große Missverständnis

Männer müssen so und so sein. Neben Vorurteilen und Unterstellungen prägen eine Menge Erwartungen unsere Gender-Vorstellungen und skizzieren klare Rollenbilder, die im Grunde nur falsch sein können.

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich … Verliebt in eine Heterofrau?

Du bist lesbisch. Sie nicht. Trotzdem geht sie dir nicht mehr aus dem Kopf.

Was ist Heimat für dich?

Heimat wird bei uns meist mit einem Raum verbunden, in den wir hineingeboren werden. Oder ein Ort, den wir schon lange bewohnen und der ein Wohlgefühl in uns auslöst. Manchmal widersprechen sich diese Herangehensweisen.

Wenn die Schuld kaum zu ertragen ist

Von Drogen, Schuld und dem Leben im Knast handelt Dawkins Erstlingswerk “Alle meine Freunde haben wen umgebracht”. Die autobiographischen Züge sind offensichtlich. Die Authentizität, die damit einhergeht, erdrückt.

Wo ist dein Platz in dieser Welt?

Vielleicht wollen wir nicht, dass uns jemand vorschreibt, was wir tun und lassen sollen. Aber manchmal einen Mensch an der Seite, der uns ein bisschen die Richtung weist …

Wenn Familie weh tut

Familie. Die Vielschichtigkeit dieses Begriffs muss nicht erwähnt werden. Den einen ist sie Freud, den anderen Leid und hin und wieder verschmelzen beide Ebenen, sodass sie kaum noch zu unterscheiden sind.

Mädchen, der ist nicht gut für dich!

Hast du auch diese eine Freundin, die sich immer wieder in den Falschen verliebt? Oder bist du vielleicht selbst eine, deren Interesse an einem Mann in dem Maße wächst, in dem er dich herabsetzt, Distanz aufbaut und sich dir gegenüber gleichgültig zeigt?

Wir können doch über alles reden!

Wie reagierst du, wenn sich jemand dir gegenüber im Ton vergreift und ausfallend wird? Äußerst du dein Missfallen oder lässt du vieles durchgehen?

Genießt du die Einsamkeit?

Manchmal entscheiden wir uns für Einsamkeit, um Klarheit zu gewinnen, zu uns selbst zu finden, etwas zu genießen, das nicht durch den Einfluss unserer Mitmenschen verfälscht wird.

Die Gewalt um uns

Auch beim Erzählen sind es Worte über die wir unsere Bedürfnisse kommunizieren, uns Verständnis einholen und unsere Emotionen transportieren. Vielleicht deshalb sprudelt es auch aus Edouard nur so heraus, nachdem er Opfer einer Gewalttat geworden ist.

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