Sei die pure Leidenschaft!

Wir sind alle auf der Suche. Sicher gibt es auch in dir eine Sehnsucht, die dich antreibt, dich zweifeln lässt und deine Gedankenwelt genau dann aufwühlt, wenn du es gerade eigentlich überhaupt nicht gebrauchen kannst. Wenn du dich manchmal schon gefragt hast, wonach du dich da eigentlich sehnst, dann ist das vielleicht die Antwort: Leidenschaft.

In dem preisgekrönten Roman “Barbarentage” von William Finnegan lernen wir, was Leidenschaft ausmachen kann und wo wir sie in uns finden.

Titel: Barbarentage

Autor: William Finnegan
Übersetzerin: Tanja Handels

Verlag: Suhrkamp

 

Getrieben von einer Leidenschaft

Finnegan ist Journalist. Durch und durch. Für den New Yorker bereiste er die Welt, berichtete über ethnische Konflikte und Drogenkriminalität und behielt trotz vieler Umwege immer seine Ziele im Auge. William Finnegan ist ein Mensch mit Prinzipien, mit Hoffnungen und einer starken Leidenschaft, die ihn mehr aufzuwühlen vermag als alle Konflikte und Herausforderungen dieser Welt: Finnegan ist getrieben von seiner Leidenschaft für das Surfen.

Surfender Mensch und Wellengang

Der Autor wurde für seine journalistische Arbeit vielfach ausgezeichnet. Aber den Pulitzerpreis erhielt Finnegan erst für seine Lebensgeschichte.

“Barbarentage” handelt von einem Mann auf der Suche. Er genießt das Leben und möchte gleichzeitig Großes leisten. Es ist aber auch die Geschichte eines Mannes, den Zweifel heimsuchen und der von dieser einen Sache nie richtig wegkommt.

Sehnsucht, Begehren und Träume

Mensch öffnet TürDas Surfen ist für Finnegan kein Hobby, es ist Lebensinhalt.

Surfen ist ein Spiel mit dem Leben und dem Ozean: Beidem bist du unterlegen, aber das führt nicht dazu, dass du aufgibst. Du spielst weiter und auch wenn du die Regeln nicht kennst – unzählige Überraschungen lauern dir auf und geben dir das Gefühl, lebendig zu sein.

“Die perfekte Welle? Gibt es nicht. Der endless summer? Kann schon wegen der besseren Winterwellen kein Ziel sein. Die Wahrheit ist: Der angebliche Sonnyboy-Sport trägt mehr knochigen Existenzialismus in sich als good vibrations.” (Quelle: Deutschlandfunk)

Schließ jetzt einfach mal die Augen, stelle dir einen weißen Sandstrand vor. Keine Touristen. Wellengang. Und da bist nur du und dein Surfbrett. Löst das etwas in dir aus? Nicht? Na dann ist Surfen vielleicht nicht deine Leidenschaft. Aber es gibt sie!

Die Leidenschaft ist auch in dir und Finnegans Roman kann dir helfen, ihr auf den Grund zu gehen und herauszufinden, wie auch du wieder echte Faszination und Hingebung spüren kannst.

„Ich zweifelte weiterhin. Aber ich hatte keine Angst.”

Ein nicht endender Flow

“Barbarentage” ist pure Leidenschaft. Und zwar eine Leidenschaft, die ohne Pathos auskommt und nicht romantisiert werden muss. Besessenheit, der unbedingte Wille weiterzumachen, ein nicht endender Flow.

Was löst diesen Flow in Dir aus? Gibt es da etwas in deinem Leben, das mit echter Leidenschaft besetzt ist?

Surfen bei ruhigem Wind

Begeisterungsfähig zu sein ist ein Geschenk. Lass es bitte nicht an dir vorüberziehen! Ich wünsche mir für dich strahlende Augen, ein inneres Aufgerütteltsein und die Gewissheit: Diese Sache verdient meine volle Aufmerksamkeit.

Ich denke, dass wir alle etwas brauchen, das uns gehört und dem wir uns verschreiben. Nicht einfach ein Hobby. Kein Zeitvertreib. Wir müssen die Fähigkeit wiedererlernen, einer Sache Bedeutung zu schenken. Wecke wieder das Funkeln in deinen Augen! Lies “Barbarentage” von William Finnegan!

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Was erwartest du eigentlich von mir?

Es ist schwierig eigene Erwartungen loszulassen. Ich würde jedoch behaupten, dass es noch viel schwieriger ist, die Erwartungen anderer zu hinterfragen und beiseite zu tun. Wie kann es klappen?

Gib dich nicht für ihn auf!

Die Liebe vermag Berge zu versetzen. Sie kann uns einen Sinn im Leben geben, Kraft schenken und Richtung weisen. Manchmal jedoch, macht sie uns auch kaputt … Nicht alles, was wie Liebe aussieht und sich wie Liebe anfühlt, ist auch gut für uns.

Wenn nichts mehr geht

Der ewige Druck zu funktionieren und die unsichtbare Gewalt, die dich daran hindert. Wer soll das verstehen, wenn er es nicht selbst erlebt hat?

Du bist mir nicht gleichgültig!

Zwischenmenschliche Beziehungen entwickeln sich oft nicht synchron und das auszuhalten, müssen wir lernen.

Wenn die Schuld kaum zu ertragen ist

Von Drogen, Schuld und dem Leben im Knast handelt Dawkins Erstlingswerk “Alle meine Freunde haben wen umgebracht”. Die autobiographischen Züge sind offensichtlich. Die Authentizität, die damit einhergeht, erdrückt.

Was macht dich bloß so resilient?

Wie viele Enttäuschungen verzeihen wir dem Leben? Resilienz ist erlernbar. Wie aber lernen wir aus der Vergangenheit und schauen trotzdem nach vorne?

Falsche Männlichkeit: das große Missverständnis

Männer müssen so und so sein. Neben Vorurteilen und Unterstellungen prägen eine Menge Erwartungen unsere Gender-Vorstellungen und skizzieren klare Rollenbilder, die im Grunde nur falsch sein können.

Kinder ja, aber nicht mit dir!

Manche Menschen trennen sich, weil sie zusammen keine Kinder bekommen können. Andere heiraten, um eine Familie zu gründen. Und wiederum andere …

Einfach mehr erleben

Was brauchst du, um endlich den Schritt nach draußen zu wagen? Wetterfeste Kleidung? Motivierende Zitate oder jemanden, der dich an die Hand nimmt und sagt: “Los geht’s!”? Nun, ich kann dir alles auf einmal bieten.

Ich wünsche mir Zuwendung

Homophobie, Bindungsunfähigkeit oder die pure Ignoranz… Manchmal leidest du darunter, dass andere Menschen nicht die nötige Rücksicht aufbringen können und völlig empathielos auf dir rumhacken?

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