Bücher von Liv Strömquist: I have a Bookcrush!
Bücher von Liv Strömquist: I have a Bookcrush!
Ich liebe an Liv Strömquist, wie radikal und verspielt ihre Bücher zugleich sind. Mit Ironie, Wut und unfassbarer Klugheit seziert sie Liebe, Schönheit, Macht und Gesellschaft. Und schafft daraus Graphic Novels, die gleichermaßen Spaß machen und Bewusstsein verschieben. Auch ein großer Bookcrush auf den Avant-Verlag, der diese Bücher möglich macht.

Liv Strömquist © Emil Malmborg
Selbst wenn die Themen schwer sind, bleibt beim Lesen oft etwas überraschend Leichtes zurück: Klarheit und Erleichterung. Weil diese Bücher nicht nur Missstände benennen. Sie bringen festgefahrene Ideen ins Wanken.
Entdecke Bücher von Liv Strömquist
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Weitere Bookcrushes
Spannend sind auch diese Autor*innen:
→ Bücher von Hengameh Yaghoobifarah
→ Bücher von Jacinta Nandi
Einige meiner liebsten Strömquist-Bücher Im Spiegelsaal, Der Ursprung der Welt und Der Ursprung der Liebe habe ich auf Literaturpower auch einzeln ausführlicher vorgestellt.

Vielleicht beginnt hier auch für dich der nächste Bookcrush. Ich wünsche es dir! Viel Freude beim Lesen!
Bücher, die dir helfen dein Leben zu verändern?
Hier geht's zum Motivations-Paket!Statt Emotional Mooching: So lernen wir, in Beziehungen Verantwortung zu übernehmen
Statt Emotional Mooching: So lernen wir, in Beziehungen Verantwortung zu übernehmen
Gosh, ich mag Menschen! Ich genieße Gespräche, Blickkontakt, Berührungen. Ich mag es, mich unterstützt zu fühlen und andere zu unterstützen. Manchmal jedoch gibt es eine Dysbalance im Miteinander … Menschen entziehen sich ihrer Verantwortung.
Im Patriarchat lernen einige, sich emotional zu kümmern und andere profitieren davon. Das ist nicht nur ungerecht, sondern führt langfristig zu Erschöpfung, Gereiztheit und tiefer Unzufriedenheit. Es macht uns müde, unsicher und manchmal wütend, ohne dass wir genau wissen, warum.

Was ist Emotional Mooching?
Dieses Ungleichgewicht nenne ich Emotional Mooching. Es beschreibt eine schwierige Dynamik, in der eine Person emotional viel gibt, während die andere meist unbewusst profitiert. Sie hält sich, weil beide Seiten (oft unbewusst) ihren Teil dazu beitragen.
Die einen geben mehr, als gut für sie ist. Die anderen übernehmen weniger, als sie könnten.
Wenn wir diese Muster erkennen und verstehen, haben wir die Chance, Beziehungen bewusster und gesünder zu gestalten.
Emotional Labour ist ein vielschichtiges Thema. Du wirst in diesem Artikel Bücher finden, die sich mit Mental Load und ungleichen Rollenbildern beschäftigen, andere stärken deine Kommunikationsfähigkeiten oder begleiten dich in deinem Heilungsprozess. Schau dich in Ruhe um. Danke, dass du hier bist und liest. Bereits das ist Emotional Labour.
Sich wirklich einbringen: Verantwortung in Beziehungen übernehmen
Hinweis: Die Buchcover und Links in diesem Artikel enthalten Affiliate-Links zu Amazon. Beim Kauf über diese Links unterstützt du uns, ohne dass für dich zusätzliche Kosten entstehen. Danke!
alles über liebe von bell hooks
bell hooks war eine Visionärin. Sie schrieb über Liebe auf eine Weise, die klar, verletzlich und zugänglich ist. Eine ihrer zentralen Einsichten: Fürsorge ist nicht automatisch Liebe. Viele von uns kennen Nähe, Verpflichtung oder Gewohnheit und spüren dennoch eine leise Sehnsucht nach mehr, nach einer tieferen Form von Verbundenheit. Doch darüber zu sprechen fällt oft schwer. Es ist mit Scham verbunden und mit der Unsicherheit, was wir eigentlich erwarten dürfen.
hooks versteht Liebe nicht als Gefühl, sondern als Praxis: als etwas, das Verantwortung, Ehrlichkeit und aktives Handeln erfordert. Und sie macht deutlich, dass Liebe dort nicht wachsen kann, wo Macht, Kontrolle oder Ungleichgewicht dominieren. Ich bin ein großer Fan ihrer Bücher. Weiter unten, bei den Empfehlungen zur Heilung, findest du ein weiteres Werk von ihr, das ich immer wieder ans Herz lege. ZUM BUCH
Weitere Stimmen zu Beziehung und Verantwortung:
Wir verurteilen Golddigger, aber dulden emotionale Moocher. Warum eigentlich?
Lass uns kurz über Dating-Ökonomie sprechen. Vor einigen Jahren bin ich in Profilen immer wieder auf den Satz „No golddiggers!“ gestoßen. Dahinter steckt die Angst vieler Menschen, nicht um ihrer selbst willen geliebt zu werden. Gleichzeitig macht es mich traurig, wenn wir einander von Anfang an mit Misstrauen begegnen, denn genau das schafft neue Spannungen und Distanz.
Was mich daran besonders irritiert: Wert in Beziehungen wird oft fast ausschließlich über Geld verhandelt, während emotionale Arbeit, Fürsorge und Beziehungsfähigkeit kaum sichtbar sind.
Mir geht es nicht darum, diese Logik einfach umzudrehen und eine neue „Wer nutzt wen aus?“-Erzählung aufzumachen. Vielmehr möchte ich dazu ermutigen, patriarchale Strukturen zu hinterfragen, einander bewusster zu unterstützen und Beziehungen als etwas zu verstehen, in dem wir gemeinsam wachsen können.
Miteinander sprechen können: Kommunikation und Konflikte bewusst führen
Wie wir lernen, Bedürfnisse auszudrücken, zuzuhören und Reibung auszuhalten, ohne uns zu entziehen.
Was ist emotionale Arbeit?
Emotional Labour, ursprünglich ein Begriff aus der Arbeitssoziologie, wird heute oft verwendet, um emotionale Arbeit in Beziehungen zu beschreiben. Sie umfasst all das, was Beziehungen trägt: zuhören, Gefühle spiegeln, Verantwortung für den eigenen Anteil übernehmen, Konflikte aushalten und gemeinsam Lösungen finden. Sie schafft Nähe, Verständnis und Verbindung. Oft passiert sie leise und unbemerkt, obwohl sie im Kern genau das ist, was Beziehungen stabil und lebendig hält.
Bücher, die Emotional Labour sichtbar machen
Wenn das Patriarchat in Therapie geht von Katharina Linnepe

Ich liebe dieses schlaue, witzige und unterhaltsame Buch. Wenn du kannst: hör es dir an! Das Hörbuch ist großartig, weil Linnepes Stimme (kennst du sicher von Instagram?!) und ihr Timing dem Ganzen noch einmal eine eigene Ebene geben.
Was ich an ihr so mag: Beim Lesen denkst du immer wieder: „Genau so fühlt sich das an.“
Linnepe zeigt, wie tief patriarchale Muster in uns wirken. In unseren Beziehungen, in unserem Verhalten und dem, was wir für normal halten. Sie holt das Thema aus der Abstraktion und bringt es dahin, wo es tatsächlich passiert: in unseren Alltag. Und Linnepe zeigt, wie das Patriarchat Emotional Mooching nahezu perfektioniert hat. Für mich ist es eines dieser Bücher, die wir alle gelesen haben sollten. Schon jetzt ein Klassiker. ZUM BUCH
Weitere Bücher über Mental Load und Emotional Labour:
Woran du erkennst, dass jemand Verantwortung übernimmt
Menschen, die Beziehungsarbeit ernst nehmen, weichen schwierigen Gesprächen nicht aus. Sie reflektieren ihr Verhalten und investieren in ihre persönliche Entwicklung: durch Therapie, Bücher oder Gespräche über Kommunikation und Beziehungen. Sie sehen ihre Partnerin nicht als Ersatztherapeutin, sondern verstehen, dass emotionale Unterstützung etwas anderes ist als therapeutische Arbeit.
Sie kennen den Unterschied zwischen echter Offenheit und ungefiltertem Emotional Dumping. Sie lernen, ihre Gefühle zu regulieren, statt sie einfach abzuladen, und wissen, dass nicht jedes Gefühl automatisch recht hat. Gefühle sind wichtig, aber kein alleiniger Maßstab für Handeln.
Emotionale Reife statt Emotional Mooching
Statt Konflikte auszusitzen oder die Verantwortung abzugeben, bleiben emotional reife Menschen im Kontakt: Sie fragen nach Grenzen, kommunizieren ihre eigenen klar und tragen aktiv dazu bei, dass die Beziehung respektvoll und ausgeglichen bleibt. Auch dann, wenn es unangenehm ist.
Dazu gehört auch, Selbstarbeit nicht erst dann zu beginnen, wenn Druck von außen entsteht, sondern sie als eigene Verantwortung zu begreifen.
Mit sich selbst umgehen lernen: Emotionale Selbstregulation entwickeln
Was mich oft wütend macht, ist die leise Abwehr derjenigen, die genau diese Verantwortung verweigern: dieses Ausweichen, das Mürrischwerden oder Schweigen, dieses „ist mir zu viel“, sobald es emotional wird. Diese stille Verweigerung ist schwer zu greifen und führt doch so oft dazu, dass alles an einer Person hängen bleibt.
Es reicht nicht, Gefühle zu haben, sondern entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen.
Auch Gebende müssen Verantwortung für sich übernehmen
Ich erkenne mich in vielem wieder: im übermäßigen Versuch, zu verstehen, zu halten und zu verbessern und damit genau das aufrechtzuerhalten, was mich eigentlich erschöpft. Dieses Muster hat viele Namen: von People Pleasing und Harmoniesucht bis hin zu dem, was in der Traumaforschung als Fawning beschrieben wird. Das einzugestehen ist unbequem, aber notwendig, wenn sich etwas verändern soll.
Viele, besonders weiblich sozialisierte Menschen (wenn auch nicht nur), übernehmen mehr Verantwortung, als ihnen guttut. Wir grenzen uns zu wenig ab, tragen die emotionale Führung und versuchen, Beziehungen stabil zu halten. Wir gleichen aus, glätten Konflikte und halten Verbindung. Zurück bleiben Erschöpfung, Gereiztheit und das Gefühl, alles auffangen zu müssen.
Darin steckt nicht nur Fürsorge, sondern auch ein Bedürfnis nach Kontrolle und Sicherheit: Wenn wir viel mittragen und verstehen, müssen wir uns nicht damit auseinandersetzen, was passiert, wenn wir es nicht tun. Denn Loslassen bedeutet Unsicherheit: Konflikte können eskalieren, Menschen sich zurückziehen oder Beziehungen ins Wanken geraten. Diese Ungewissheit ist oft schwerer auszuhalten als die eigene Überforderung.
Oft wirken dabei unbewusste Überzeugungen: dass wir uns melden müssen, sonst meldet sich niemand; dass wir alles zusammenhalten müssen, sonst zerfällt es; dass wir verstehen müssen, sonst verlieren wir Verbindung; und dass wir nicht „zu viel“ sein dürfen. Diese Glaubenssätze treiben uns in Überverantwortung.
Genau hier liegt unsere Aufgabe: zu akzeptieren, dass wir nicht alles tragen können und auch nicht müssen. Nicht jeden Konflikt sofort zu lösen, nicht jede Spannung zu glätten, nicht jede Emotion zu regulieren. Das kann kurzfristig Unruhe auslösen, schafft aber langfristig Raum für echte Auseinandersetzung, Eigenverantwortung auf der anderen Seite und unseren eigenen Schutz.
Nicht alles tragen: Grenzen setzen und Verantwortung zurückgeben
Warum wir nicht für alles zuständig sind und wie wir aufhören, Beziehungen allein zu stabilisieren.
Die Erschöpfung der Frauen von Franziska Schutzbach

Ja, wir sind erschöpft. Und diese Erschöpfung hat viele Formen: Sie macht traurig, wütend, enttäuscht. Mich persönlich macht sie auch bitter.
Schutzbach zeigt, dass unsere Erschöpfung kein individuelles Versagen ist, sondern ein strukturelles Muster: Ihr Buch macht sichtbar, warum viele Frauen ein so brüchiges Selbstvertrauen entwickeln, woher die tiefe Scham kommt und warum Veränderung so viel Kraft kostet. Es geht auch ihr um emotionale Verausgabung. Darum, wie viel Energie es braucht, ständig verfügbar, anpassungsfähig und „funktionierend“ zu sein.
Besonders empfehlenswert ist auch ihr neuestes Werk „Revolution der Verbundenheit“, das meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Beide Bücher sind klare Empfehlungen. ZUM BUCH
Weitere Bücher für gesunde Grenzen und Abgrenzung:
Heilung und die Bereitschaft, an sich zu arbeiten
Fehlende Selbstarbeit ist selten ein Ausdruck von Unwillen, sondern oft von Angst und Überforderung: sich mit Unsicherheiten, Fehlern und Verdrängtem auseinanderzusetzen, kann sich wie ein Risiko anfühlen. Verbunden mit der Sorge, nicht zu genügen oder abgelehnt zu werden. Solange das so erlebt wird, wird Veränderung eher vermieden und die Verantwortung bleibt bei denen, die ohnehin schon viel tragen.
Heilung braucht deshalb beide Seiten. Es reicht nicht, wenn eine Person reflektiert, Grenzen setzt und Verantwortung übernimmt, während die andere sich entzieht. Gleichzeitig kann niemand den anderen „mitentwickeln“: jeder bleibt für den eigenen Anteil zuständig.
All das findet nicht im luftleeren Raum statt. Unsere Beziehungsmuster entstehen in gesellschaftlichen, patriarchalen Strukturen. Indem wir bewusst an unserer Heilung arbeiten, schaffen wir die Grundlage, diese Dynamiken zu erkennen, zu durchbrechen und damit langfristig auch zu gesellschaftlicher Veränderung beizutragen.
Bücher, die dich in deiner Heilung begleiten
Was uns geprägt hat, warum wir immer wieder ähnlich handeln und wie echte Entwicklung möglich wird.
wiederherzgestellt von Dr. Sharon Brehm

Dr. Brehms Botschaft lautet: Beziehungen müssen nicht perfekt sein, um etwas in uns zu heilen. Sie zeigt, wie stark unser Erleben von Sicherheit in Beziehungen davon abhängt, ob wir uns gesehen, verstanden und emotional gehalten fühlen.
Bei ihr lerne ich viel über Co-Regulation und den Umgang mit Verletzungen. Ich finde das unglaublich wertvoll, denn viel zu selten gestehen wir uns Verletzungen ein und haben gerade deshalb Schwierigkeiten zu vertrauen, sowohl uns selbst als auch anderen.
Das Buch bleibt praktisch und gleichzeitig fein. Es romantisiert nichts, sondern zeigt sehr nüchtern, dass Beziehung auch Arbeit ist: eine, die echte Verbindung überhaupt erst möglich macht. ZUM BUCH
Weitere Bücher, die dich bei deiner Heilung unterstützen:

Das Ziel ist Verbundenheit
Veränderung passiert nicht von heute auf morgen. Nicht durch ein einzelnes Gespräch und auch nicht durch ein Buch. Sich mit sich selbst auseinanderzusetzen ist ein Prozess: einer, der Zeit braucht, Wiederholung, Rückschritte und die Bereitschaft, sich immer wieder neu zu begegnen.
Beide Seiten lernen dabei, mit Emotionen umzugehen, ohne sie abzuladen oder zu unterdrücken. Konflikte nicht vorschnell zu lösen, aber auch nicht zu vermeiden. Verantwortung ist nicht nur Last, sondern auch Möglichkeit: zur Nähe, zur Verbindung, zum gemeinsamen Wachsen. Wir sollten sie alle erleben dürfen.
Bücher, die dir helfen dein Leben zu verändern?
Hier geht's zum Motivations-Paket!Wert oder Wunde? Bücher über komplexe PTBS und die Frage nach dem Selbst
Wert oder Wunde? Bücher über komplexe PTBS und die Frage nach dem Selbst
Die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, kurz kPTBS, ist eine Diagnose, die zwar inzwischen offiziell existiert, aber noch immer nicht überall gestellt wird. Gleichzeitig fällt es vielen Betroffenen schwer, die eigene Situation ernst zu nehmen. Vieles wirkt diffus, nicht eindeutig, oft auch nicht „schlimm genug“, um es einordnen zu können.
Bücher über kPTBS helfen hier nach. Sie lassen Zusammenhänge besser verstehen und geben dem, was lange schwer greifbar war, Worte. Und auch wenn Lesen allein kein Trauma heilt, liegt darin bereits eine heilsame Kraft.
Dein Weg mit kPTBS: Geduld, Hilfe und Selbstannahme
Vermutlich hast du dich mit dem Thema bereits beschäftigt, Symptome gegoogelt, abgewogen, was auf dich zutrifft und was nicht. Vielleicht hast du sogar schon eine Diagnose erhalten.
Die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) entsteht meist durch langanhaltende, wiederholte Belastungen, häufig in der Kindheit oder in Beziehungen. Sie kann sich unter anderem in innerer Anspannung, Unsicherheit, Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen und nicht zuletzt einem instabilen Selbstbild zeigen.
Trauma vs. Identität. Was ist Wert und was ist Wunde?
Im Zusammenhang mit kPTBS verschwimmen die Grenzen zwischen dem, was wir sind, und dem, was wir erlebt haben, oft stärker, als uns bewusst ist.
Viele Reaktionen entstehen nicht aus einem freien Gefühl heraus, sondern aus Anpassung: Strategien, die einmal sinnvoll waren, um mit bestimmten Situationen umzugehen. Rückzug, Kontrolle, ständige Wachsamkeit oder das Bedürfnis, es allen recht zu machen, können so zu festen Bestandteilen des eigenen Selbstbildes werden. Oder vielleicht bist du bereits Expert*in in Sachen Abwehrmechanismen? Auch das wäre kaum verwunderlich. Vieles liegt tief in deinem System, oft gar nicht mehr so offensichtlich und Scham oder Schuld spielen eine größere Rolle, als wir zunächst merken.
Mit der Zeit wirken diese Muster und Strategien wie Persönlichkeit. Wie etwas, das „einfach so ist“ und vermeintlich Halt gibt. Dabei haben sie oft eine Geschichte und manchmal reichen diese Erfahrungen nicht nur in unser eigenes Leben, sondern auch über Generationen hinweg.
Gerade deshalb ist es nicht immer leicht zu unterscheiden: Was gehört wirklich zu mir und was ist Ausdruck von Erfahrungen, die noch in mir nachwirken? Was ist Teil meiner Identität (meiner Werte) und was ist aus Trauma entstanden und vielleicht noch immer eine Wunde?
Wichtig dabei: Bücher können beim Verstehen und Einordnen helfen, ersetzen aber keine Therapie. Die Lektüre kann viel in Bewegung bringen und du solltest in jedem Falle achtsam und ehrlich mit dir sein. Wie viel Information tut dir gerade gut? Wo umgehst du vielleicht andere wichtige Schritte? Wenn du merkst, dass dich diese Themen stark betreffen, ist professionelle Unterstützung der wichtigste Schritt.
Bücher über komplexe PTBS und Trauma: Orientierung und Verständnis finden
Die folgende Sammlung ist keineswegs erschöpfend. Ich habe versucht, verschiedene Perspektiven einzubringen und zu zeigen: Es gibt zahlreiche Ansätze, Methoden, Perspektiven. Jeder Heilungsprozess ist individuell und ich hoffe, dass du immer wieder Möglichkeiten entdeckst, dir selbst zu helfen und helfen zu lassen.
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Posttraumatische Belastungsstörung. Ein praktischer Ratgeber zur Überwindung von Kindheitstraumata von Pete Walker
Das Buch gilt zurecht für viele als eines der zentralen Werke zum Thema komplexe PTBS. Pete Walker beschreibt die Dynamiken von Trauma nah an der Erfahrung vieler Betroffener, ohne dabei zu stark zu vereinfachen. Besonders hilfreich sind seine Ausführungen zu emotionalen Flashbacks. Dabei geht es nicht immer um konkrete Erinnerungen, sondern oft um intensive Gefühlszustände, die sich wie dichter Nebel über das aktuelle Erleben legen, obwohl ihr Ursprung in einer oft verdrängten Vergangenheit liegt. Allein dieses Verständnis kann bereits entlastend sein. Walker gibt viele Hinweise, wie sich solche Zustände besser einordnen und nach und nach regulieren lassen. Gerade wenn es schwerfällt, die eigenen Reaktionen zu verstehen, kann das eine sehr hilfreiche Orientierung sein. ZUM BUCH
Weitere Bücher über kPTBS und Trauma:
Beziehungen und Trauma: Heilung entsteht in Verbindung
Viele Verletzungen entstehen im Kontakt mit anderen Menschen und zeigen sich später oft genau dort wieder. Nicht ohne Grund liest und hört man häufig: „Trauma entsteht in Beziehung und heilt in Beziehung.“
In der therapeutischen Arbeit ist deshalb nicht nur die Methode entscheidend, sondern vor allem die Beziehung zur behandelnden Person. Gleichzeitig rückt auch die Beziehung zu dir selbst in den Fokus: ein verständnisvollerer Umgang und mehr Selbstmitgefühl. Gruppentherapie und Selbsthilfegruppen greifen diesen Aspekt übrigens in besonderer Weise auf.
Trauma und Beziehungen von Verena König
„Trauma und Beziehungen“ von Verena König geht sehr in die Tiefe. Auf eine Weise, die ehrlich, klar und manchmal unbequem ist. Das Buch lädt nicht dazu ein, sich zurückzulehnen, sondern zeigt deutlich, dass Veränderungen bei mir selbst beginnen. Gleichzeitig bleibt König praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Sie erklärt, wie traumatische Erfahrungen unsere Beziehungen prägen und welche Schritte möglich sind, um Muster zu erkennen, zu verstehen und Stück für Stück zu verändern. Wir müssen nicht dauerhaft mit dem Gefühl leben, falsch zu sein. Für mich ist dieses Buch eine absolute Empfehlung. ZUM BUCH
Weitere Bücher die bei Bindungstrauma helfen:
kPTBS: Bücher über das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM)
Auf NARM bin ich erst kürzlich aufmerksam geworden und konnte schon in einige Werke hineinschauen. Das Neuroaffektive Beziehungsmodell, kurz NARM, wurde von Laurence Heller entwickelt und ist ein körperorientierter Ansatz, der gezielt bei Entwicklungs- und Bindungstraumata unterstützt.
Bücher über Traumatherapie aus dem Junfermann-Verlag
Der Junfermann-Verlag bietet eine große (weitaus größer als hier gelistete) Auswahl an Büchern zu Trauma, Selbstfürsorge und Resilienz. Oft handelt es sich dabei um Fachbücher, die jedoch praxisnah und verständlich geschrieben sind und sich gut eignen, um eigene Wege zur Regulation zu entdecken.
Körperorientierte Ansätze bei kPTBS: Atem, Bewegung und Vagus-Nerv-Arbeit
Es gibt zahlreiche hilfreiche körperbasierte Methoden, zum Beispiel Somatic Experiencing, Atemarbeit, Yoga, Tanztherapie, Meditation oder Progressive Muskelrelaxation (PMR). Sie setzen direkt an der Regulation deines Nervensystems an. Dabei geht es nicht einfach um Entspannung, sondern um Selbstregulation.
Und damit ist nicht gemeint, sich zusammenzureißen und wieder „funktionieren“ zu müssen: Im Gegenteil, genau dieses Sich-zusammenreißen und die Leistungsorientierung können Symptome sein und die Anspannung in deinem System sogar verstärken. Körperarbeit kann so ein wertvoller Baustein sein, um alte Spannungsmuster wahrzunehmen, zu regulieren und Stück für Stück mehr Ruhe, Sicherheit und Stabilität zu erfahren.
Resilienz. Dein Körper zeigt dir den Weg von Dr. Isa Grüber
In diesem Buch geht es um Selbsthilfe mit Somatic Experiencing (SE), einem körperorientierten Ansatz nach Peter Levine. Besonders gut gefällt mir, wie Grüber Resilienz beschreibt: Es bedeutet nicht, dass mich nichts aus der Bahn wirft, sondern dass ich gelernt habe, wieder gut zurückzukommen. Ich lerne, handlungsfähiger zu werden: gerade dann, wenn nicht alles nach Plan läuft. Der Körper wird so zu einer echten Kraftquelle, die mich unterstützt, Spannungen zu regulieren und Schritt für Schritt stabiler zu werden. ZUM BUCH
Weitere Bücher zur körperbasierten Traumaheilung:
Stabilisierung & Nervensystem-Regulation
Weißt du, was viele in ihrem Traumaheilungs-Prozess übergehen? Die eigene Stabilisierung. Dabei kann sich dein System erst wirklich auf Konfrontation, Integration und Neuorientierung einlassen, wenn es ausreichend Sicherheit erlebt.
Ich meine das ernst: Unterschätze nicht die Bedeutung von Stabilisierung. Es geht darum, deinem Nervensystem beizubringen, dass es nicht dauerhaft im Alarmmodus bleiben muss. Erst wenn dein innerer Zustand verlässlicher wird, entsteht überhaupt die Grundlage für tiefere Verarbeitung: Ressourcen aufbauen, dich selbst besser wahrnehmen lernen, Überforderung früher erkennen und gezielt gegensteuern. Stabilisierung ist eine zentrale Fähigkeit, die dich durch den gesamten Heilungsprozess trägt.
Übrigens: Einige Übungen aus den Überlebensbüchlein von Dr. Claudia Croos-Müller gibt es in einer kostenlosen App: Body2Brain. Ich hab die App selbst noch nicht ausprobiert und anfänglich habe ich persönlich bei den Schafen etwas gefremdelt, bin dann aber schnell Fan dieser tierischen Reihe geworden.
Komplexe PTBS: Erfahrungsberichte
Erfahrungsberichte können sehr berührend und aufschlussreich sein. Sie zeigen, wie andere Menschen mit Traumata umgehen und welche Wege der Heilung möglich sind. Gleichzeitig sind sie emotional belastend: Geh hier bitte besonders sensibel mit dir um und achte darauf, dich nicht zu überfordern oder retraumatisieren zu lassen.
Trauma in der Literatur: Romane zum Verstehen und Einfühlen
Literatur erzählt Geschichten, die Einblicke in Erfahrungen, Muster und Beziehungen geben. Beim Lesen kannst du dich in Figuren hineinversetzen, Gefühle nachvollziehen und eigene Erfahrungen besser einordnen. Ohne dass sofort Handlungsdruck entsteht.

Schritt für Schritt zum Selbstmitgefühl
Traumaheilung ist ein Prozess, der individuell verläuft und Zeit braucht. Die typischen, nicht linear verlaufenden Phasen werden oft als Stabilisierung, Konfrontation, Integration und schließlich Neuorientierung beschrieben. Bücher können dabei helfen, aber noch einmal: Du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
Wenn du dir Unterstützung wünschst, kannst du dich hier über Traumakliniken informieren: Traumakliniken. Auch bei der Suche nach einer Psychotherapeut*in und/oder Ergotherapeut*in kann es sinnvoll sein, gezielt nach einer Traumaspezialisierung zu schauen. Die Suche braucht Zeit, lass dich davon nicht entmutigen. Vielleicht kann dich dein*e Hausärzt*in oder eine lokale Beratungsstelle unterstützen. Mein Tipp: Du musst nicht sofort die richtige Person finden, oft ist es schon ein erster Schritt, überhaupt ins Gespräch zu kommen.
Du darfst dich und deine Bedürfnisse ernst nehmen, dir Geduld gönnen und dich von der Vorstellung verabschieden, dass alles schnell geht. Ja, sorry … I know …
Deine Erfahrungen sind relevant, deine Gefühle berechtigt und du verdienst es, Schritt für Schritt Sicherheit, Stabilität und Selbstmitgefühl zu entwickeln.
Bücher, die dir helfen dein Leben zu verändern?
Hier geht's zum Motivations-Paket!Bücher über transgenerationales Trauma
Bücher über transgenerationales Trauma
Transgenerationales und intergenerationales Trauma bekommt in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit. Viele Menschen beginnen sich zu fragen, welche Erfahrungen, Ängste oder Prägungen vielleicht schon lange vor ihrer eigenen Lebenszeit entstanden sind. Familiengeschichten, Kriegserfahrungen, politische Systeme oder lange verschwiegene Konflikte können über Generationen hinweg Spuren hinterlassen.
Manchmal zeigen sich diese Spuren als diffuse Gefühle, wiederkehrende Muster oder Fragen nach der eigenen Herkunft. Bücher können helfen, solche Zusammenhänge besser zu verstehen und Worte für etwas zu finden, das lange unsichtbar geblieben ist.

Transgenerationales und intergenerationales Trauma verstehen
Erst seit dem letzten Jahr beschäftige ich mich intensiver mit dem Thema transgenerationales Trauma. Genauer gesagt eigentlich mit intergenerationalem Trauma, denn mein Antrieb war, zu verstehen, was zwischen mir und meinen Eltern in meiner Jugend passierte. Eine Frage stand für mich im Raum: Gehört das eigentlich nur zu mir oder zu etwas, das lange vor meiner Zeit begonnen hat?
Ein Buch, das mich diesem Thema nähergebracht hat, war “Die Möglichkeit von Glück” von Anne Rabe. Beim Lesen wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass auch die DDR-Vergangenheit meiner Eltern Teil meiner eigenen Geschichte ist. Selbst wenn ich beim Mauerfall erst drei Jahre alt war. Geschichte endet eben nicht einfach. Sie wirkt in Familien weiter, oft über Generationen hinweg.
Eigene Erfahrungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Das letzte Jahr war für mich intensiv und ein wenig chaotisch. Das Thema trans- und intergenerationale Traumata wurde mir irgendwann schlicht zu viel. Es hat mehr aufgewühlt, als mir gerade gut tat. Deshalb habe ich mich erst einmal wieder stärker meinen eigenen Themen im Hier und Jetzt zugewandt. Auch mit Blick darauf, wie sich Trauma ganz konkret im eigenen Erleben zeigt und einordnen lässt.
Trotzdem weiß ich, wie relevant dieses Thema geworden ist. Immer mehr Menschen beschäftigen sich damit, wie Trauma über Generationen weitergegeben wird, welche familiären Prägungen wir mitnehmen und wie alte Geschichten noch heute unser Leben beeinflussen.
Deshalb möchte ich hier eine erste Auswahl an Büchern über transgenerationales Trauma zusammentragen. Ich habe nicht alle gelesen, sondern möchte vor allem eine Orientierung bieten: Bücher, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Vielleicht finde ich irgendwann die Ruhe, den Artikel ausführlicher zu ergänzen und meine eigenen Gedanken zu teilen. Für den Moment soll dies einfach eine erste Sammlung sein.
Bücher über transgenerationales Trauma, die Antworten geben
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Fachbücher zu transgenerationalem Trauma
Diese Fachbücher richten sich an Therapeut*innen und andere Fachkräfte. Sie liefern fundierte Modelle, Fallbeispiele und praktische Ansätze, um die eigenen Erfahrungen einzuordnen.
Romane mit transgenerationalen und intergenerationalen Themen
Unzählig viele gute Romane beschäftigen sich auf die ein oder andere Weise mit der Weitergabe von Familiengeheimnissen, Traumata, innerfamiliärer Gewalt oder mit dem, was sich unbemerkt in unsere Identität einschleicht. „Mama & Sam“ von Sarah Kuttner gehört für mich auf besondere Weise in diese Kategorie. Es zeigt, wie Kuttner ihre lange konflikthafte Mutter-Tochter-Beziehung nach dem Tod der Mutter aufarbeiten konnte. Ich habe das Buch sehr gerne als Hörbuch gehört.
Eltern, Prägungen, Perspektiven: Bücher, die helfen
Zugegeben, die folgenden Bücher, die sich mit dem eigenen Verhältnis zu den Eltern beschäftigen, habe ich hier bewusst eingeschmuggelt. Auch wenn es dabei nicht immer explizit um Trauma-Weitergabe geht, kann die Lektüre aus meiner Sicht bei der eigenen Heilung helfen. Ganz im Sinne von “breaking the cycle” und “closing the cycle”.
Dein Umgang mit transgenerationalem Trauma
Das Buch „Ent-Eltert euch!“ von Teml & Wall hat mich in meiner Selbstverantwortung abgeholt, während „Mutterhunger“ mich besonders berührt hat. Ich habe beim Lesen oft geweint. Tiefen Trost hingegen finde ich immer wieder in den Hörbüchern, die Maya Angelou persönlich eingesprochen hat. Mein kleiner Geheimtipp für dich.
Bücher sind für mich sehr wichtig. Bei tiefgehenden oder belastenden Themen setze ich aber immer auch auf professionelle Unterstützung. Jeder Weg ist individuell. Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber an uns selbst können wir immer arbeiten … egal, wie alt wir sind. Du bist die Person, die entscheidet, wie es für dich weitergeht. Dafür wünsche ich dir viel Kraft, Geduld und Selbstannahme.
Bücher, die dir helfen dein Leben zu verändern?
Hier geht's zum Motivations-Paket!Bücher von Pema Chödrön: I have a Bookcrush!
Bücher von Pema Chödrön: I have a Bookcrush!
Pema Chödröns Bücher haben einen besonderen Platz in meinem Leben. Ihre Worte geben mir immer wieder die ersehnte Ruhe und Klarheit. Ihre Bücher haben die Kraft, selbst in schwierigen Momenten Halt zu geben und den Blick auf das Leben etwas leichter zu machen. Ihre Texte verbinden Weisheit mit Wärme, Humor und einem tiefen Mitgefühl für uns selbst und andere.
Spirituell heißt hier nicht esoterisch: Es geht nicht um Mystik oder übernatürliche Versprechen, sondern um praktische Impulse. Beim Lesen und Hören entsteht für mich dieses besondere Gefühl: alles darf sein und dennoch gibt es Wege, sanft mit sich selbst und der Welt umzugehen.
Entdecke Bücher von Pema Chödrön
Hier eine kleine Auswahl der Bücher von Pema Chödrön auf Deutsch und im englischen Original.
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Originale von Pema Chödrön – besonders schön als Hörbuch
Hörbücher erreichen mich manchmal noch einmal auf eine andere Weise. Stimme und Inhalt wirken zusammen. Manchmal wirkt dann ein Satz beim Hören sogar tiefer als beim Lesen und kleine Pausen, Betonungen und das Sprechen machen die Erfahrung besonders lebendig. Manche der Hörbücher sind von der Autorin selbst eingesprochen.
Weitere Bookcrushes
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Bücher, die dir helfen dein Leben zu verändern?
Hier geht's zum Motivations-Paket!Bücher von Tara Brach: I have a Bookcrush!
Bücher von Tara Brach: I have a Bookcrush!
Tara Brachs Bücher sind für mich Orte der Ruhe. Ihre Stimme trägt eine tiefe Wärme, eine Liebe zum Leben und zu den Menschen. Ihre Texte verbinden Weisheit mit Mitgefühl, Einfühlung mit klaren Impulsen und sie schaffen es, mich immer wieder mit mir selbst zu connecten. Dafür bin ich sehr dankbar.

Tara Brach © Jonathan Foust
Buddhistische Philosophie mag auf den ersten Blick abstrakt wirken und vielleicht sind die Cover ein bisschen kitschig. Das ist okay. Ich verspreche dir: Der Inhalt schafft echte Verbindungen. Diese Bücher lassen sich immer wieder zur Hand nehmen. Kleine Erinnerungen daran, innezuhalten, freundlich mit dir selbst und anderen zu sein. Bücher, die du fühlst und erlebst.
Entdecke Bücher von Tara Brach
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Hörbücher von Tara Brach
Manche der englischen Hörbücher sind von Tara Brach selbst eingesprochen. Aber auch die deutschen Bücher von Tara Brach sind teilweise schon vertont und wirklich schön anzuhören.
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Hier geht's zum Motivations-Paket!Bücher von Maya Angelou: I have a Bookcrush!
Bücher von Maya Angelou: I have a Bookcrush!
In einer schwierigen Phase meines Lebens habe ich alle verfügbaren Hörbücher gehört, die Maya Angelou selbst eingesprochen hat. Ihre Stimme, die Ruhe und Wärme darin, ihre Kraft und Klarheit … das hat mich damals getragen und tut es bis heute.

Maya Angelou © William J. Clinton Presidential Library
Angelous Worte treffen. Jede Geschichte und jede Reflexion ist geprägt von Mut, Menschlichkeit und einer tiefen Weisheit. Beim Zuhören entsteht das Gefühl, dass jemand da ist, die die Welt sieht, wie sie ist und gleichzeitig Hoffnung schenkt.
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Hörbücher von Maya Angelou
Hörbücher erreichen mich manchmal noch einmal auf eine andere Weise. Manche der Original-Hörbücher sind von Maya Angelou selbst eingesprochen. Hier eine Auswahl.
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Bücher von bell hooks: I have a Bookcrush!
bell hooks gehört zu den prägendsten Stimmen feministischen Denkens und gesellschaftlichen Denkens überhaupt. Die Bedeutung dieser Arbeit geht weit über einzelne Bücher hinaus. hooks hat gezeigt, dass Liebe und gesellschaftliche Veränderung zusammen gedacht werden müssen. Mit dem festen Glauben daran, dass Menschen miteinander verbunden sind.
Die Texte erinnern daran, dass wir nicht gegeneinander leben dürfen, sondern gemeinsam nach Wegen suchen können, die Welt menschlicher zu machen. Meine Empfehlung: langsam lesen, nachdenken und sich Zeit nehmen.
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Bücher von Jacinta Nandi: I have a Bookcrush!
Jacinta Nandi gehört zu diesen Autor*innen, bei denen nach dem ersten Buch sofort das nächste folgen muss. Ironisch, klug beobachtet und mit manchmal staubtrockenem Humor erzählen diese Bücher vom Leben. Und beim Lesen passiert etwas Schönes: Die Welt wirkt plötzlich ein bisschen leichter.

Autorin Jacinta Nandi © FluxFM
Selbst dann, wenn das, was beschrieben wird, gar nicht so leicht ist. Vielleicht ist es einfach Trauma-Bonding, aber beim Lesen und Hören der Bücher von Jacinta Nandi entsteht für mich das Gefühl, einer Stimme zuzuhören, die die Welt (in all ihrer Tragik) versteht.
„Eine Sozialarbeiterin vom Frauenhaus war hier“, erzähle ich. „Sie sind stolz auf mich, die Sozialarbeiterinnen vom Frauenhaus. Sie verfolgen meine Karriere mit großem Interesse.“
„Du hast nicht erwähnt, dass du Selbstmordgedanken hast, oder?“
„Nein“, sage ich.
Jens lächelt sein Krokodillächeln.
„Besser ist es“, sagt er. „Wahrscheinlich ist es besser so.“—
aus nichts gegen blasen
Entdecke Bücher von Jacinta Nandi
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Ich gucke mein Gesicht im Spiegel an und seufze. Wie ist es dazu gekommen, dass ich, Jacinta Nandi, Missy-Kolumnistin, Feministin, Riotmama, dass ausgerechnet ich aus Versehen in einer Beziehung gelandet bin, in der mein Freund erwartet, dass ich 100% der Hausarbeit und Kinderbetreuung mache? Es ist irgendwie passiert …
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aus Die Schlechteste Hausfrau der Welt
Bücher mit Beiträgen von Jacinta Nandi
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Dating in Berlin: It’s a Shit Sandwich where the slices of bread are also made of shit, actually.
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aus WTF Berlin
Vielleicht beginnt hier auch für dich der nächste Bookcrush. Ich wünsche es dir! Manche dieser Bücher sind nur noch gebraucht oder in Bibliotheken erhältlich. Die Auswahl ist wie immer nicht vollständig und nicht jedes Buch habe ich bereits gelesen, aber diese Seite wächst mit neuen Entdeckungen. Viel Freude beim Lesen!
Bücher, die dir helfen dein Leben zu verändern?
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Bücher von Hengameh Yaghoobifarah: I have a Bookcrush!
Die Bücher von Hengameh Yaghoobifarah haben Wucht. Klare Haltung, scharfer Blick auf Gesellschaft, Sprache mit Energie. Meine ganz große Empfehlung, selbst hineinzulesen und zu schauen, welches Buch zu dir passt.
Hengameh Yaghoobifarah gehört zu den markanten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Die Bücher verbinden persönliche Geschichten mit politischen Fragen rund um Identität, Gesellschaft und Zugehörigkeit. Als queere Person fühle ich mich in meiner Lebenswelt gesehen. Gleichzeitig erhalte ich neue Einblicke und Perspektiven, die ich unwahrscheinlich wertvoll und bereichernd finde.
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